altemaelze

Visiones

Vanesa Harbek

Mit ihrer erfrischenden Mixtur kann sie sowohl in der Latin-Szene als auch bei Bluesfans punkten.

Man nennt sie die „Argentinian Blues Queen“. Wer nun meint sie sei doch arg weit weg, ist auf dem Holzweg. Vanesa lebt seit 2016 in Berlin und fasziniert als Multi-Istrumentalistin und Malerin. Sie kann nicht nur exzellent singen, sondern spielt auch Gitarre und Trompete. Durch ihren ureigenen Stil, traditionellen Blues(rock) mit Soul-Elementen und Tango zu vermengen, hat sie sich in die Herzen ihrer Fans gespielt. Ihre Musik kommt prima an, die zwei Vorab-Singles „It‘s crazy“ und „Positive Day“ haben es bereits in die Top der Charts bei Spotify und iTunes geschafft. Legt man „Visiones“ in den CD-Player meint man – vor allem bei den Instrumentalparts – einer neuen SANTANA-Scheibe zu lauschen. Sogar Stevie RayVaughan-Momente meint man heraus zu hören. Beeindruckend! Im Song “Vuelvo al sur” des argentinischen Tango-Revolutionärs Astor Piazzolla, übrigens dem einzigen Track auf “Visiones” der nicht aus ihrer Feder stammt, kommt Vanesas Vorliebe zum Tango und zu ihren südamerikanischen Wurzeln zum Tragen. Extrapunkte gibt es nicht nur für ihre ausgefeilte Gitarrenkunst, sondern auch für ihren Stimmumfang, mit dem sie – flüsternd und fauchend – einfach fasziniert. Ihr nunmehr drittes Album wird m.E. ein breites Publikum finden, denn „Latin-Bluesrock“ ist zweifellos ein Alleinstellungsmerkmal. Mit ihrer erfrischenden Mixtur kann sie sowohl in der Latin-Szene als auch bei Bluesfans punkten. Fürwahr ein wunderbares „visionäres“ Album ohne Schwächen. (Broken Silence) HuGe

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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