altemaelze

Servant of the Mind

Volbeat

Das Warten hat ein Ende: Die dänischen Multiplatin-Rocker Volbeat veröffentlichten Anfang Dezember mit „Servant of the Mind“ ihr achtes Studioalbum, zwei Jahre nach dem letzten Album „Rewind, Replay, Rebound“, das im August 2019 erschienen war. Der neue Longplayer, geschrieben und aufgenommen während Shutdown und Quarantäne aufgrund der COVID-19-Pandemie, wendet den Blick verstärkt nach innen, hält sich aber kein bisschen zurück und klingt kein Stück weniger laut und treibend als frühere Produktionen. „Ich habe die ganze Platte in drei Monaten geschrieben“, erinnert sich Frontmann Michael Poulsen. „Mir ging es gut zu Hause, ich hatte beste Laune, mein Publikum war ich selbst. In den neuen Songs findet sich viel von dem, was Volbeat schon immer ausgemacht hat. Wer das allererste Album mit dem vergleicht, was wir jetzt machen, der hört, wie die Band ihren Stil weiterentwickelt und sich gleichzeitig ihren ‚signature sound‘ erhalten hat.“ In vielen der neuen Songs erzählen Volbeat aufwändige und faszinierende Geschichten. „The Sacred Stones“ etwa berichtet von einem „irdischen Wesen, das sich der dunklen Seite hingegeben hat. Es folgt nun einer Mission und kommt mit düsteren Kräften und gefallenen Engeln in Berührung.“ Das Stück „The Devil Rages“ behandelt die Idee, dass der Teufel eine menschliche Gestalt annimmt. Die Eröffnungsnummer „Temple of Ekur“ wiederum kehrt zu den antiken Themen zurück, die bereits in früheren Songs wie „The Gates of Babylon“ vorkamen, während „Lasse’s Birgita“, der epische Schluss der Platte, von den ersten Hexenverbrennungen in Schweden im Jahr 1471 berichtet. Fazit:  Auch für „Servant of the Mind“ verbinden Volbeat erneut ihren einzigartigen Mix aus Heavy Metal, Psychobilly und Punk’n’Roll mit Poulsens Flair für Geschichten und seinen Fähigkeiten als außergewöhnlicher Songwriter. Das neue Album wird in verschiedenen Formaten veröffentlicht, auf der Standard-CD sind 13 Tracks enthalten, die Deluxe-Version hat vier Songs mehr, darunter zwei Covers, einmal „Return To None” (Wolfbrigade Cover) und “Domino” (The Cramps/Roy Orbison Cover). (Vertigo/Universal) P.Ro

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