altemaelze

Lookin Out

The Pulsebeats

Für Fans von 90er Punkrock dürfte dieses Album eine schöne Ergänzung für den Plattenteller darstellen.

Wenn man an Spanien denkt, denkt man wohl an vieles. An Strände, Palmen, Malle (-Schlager). An Punkrock denken wohl die wenigsten. Umso interessanter macht dies die Band „The Pulsbeats“, die mit „Lookin Out“ ihr viertes Studio-Album veröffentlicht hat. Mit der Singleauskopplung „(She Sings Like) Joey Ramone“ haben die vier ein Musikvideo geliefert, welches die Gangart des Albums sehr gut auf den Punkt bringt. Schnelle Drumbeats, geschrammelte, punkige Gitarren und einen sehr energetischen eingängigen Gesang. Für Fans von 90er Punkrock dürfte dieses Album eine schöne Ergänzung für den Plattenteller darstellen. Los geht’s mit dem Song „Skipping Stones“ dieser beginnt mit Drums und einem eingängigen Gitarrenriff, welches wohl niemand mehr so schnell aus dem Kopf bekommt. Der fast schon geschriene Refrain von „Skipping Stones“ macht den Song endgültig zum punkigen Ohrwurm. Dieser Track könnte ohne weiteres in meinen Lieblingskneipen laufen. Es geht energetisch weiter der dritte Song „(She Sings Like) – Joey Ramone“ legt noch einmal eine Schippe drauf. Die Band gibt mehr Gas. Die Gitarre schrammelt in altgewohnter Punkrockmanier ihre Akkorde durch. Im Zwischenspiel gibt es kleine Gitarrensoloparts und der Gesang strotz nur so vor Energie und Durchsetzungskraft. Der letzte Song „Coma State“ hört da auf, womit das Album begonnen hat. Der schnelle Drumbeat und die Gitarren untermalen den Gesang von Nathan Whittle und geben auch dem letzten Song die Albumprägende Power. Der Song endet mit einem instrumentalen Feuerwerk, welches das Album endgültig abschließt. Alles in allem haben „The Pulsbeats“ ein solides Album gebastelt, welches jeden Fan des 90er- Punksound abholen sollte. (FOLC Records) mn

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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