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Land of Gypsies

Land of Gypsies

Da wird nichts Neues erfunden, das gab’s alles schon mal, mehr Eigenständigkeit wäre nicht schlecht gewesen – trotzdem sollten Fans dieses Sounds hier ruhig mal reinhören.

Land Of Gypsies, früher bekannt als Gang Of Souls, kommen aus L.A. und legen damit ihr Debut vor. In der Band hat sich der Sänger Terry Ilous (XYZ, ex-Great White) mit dem Produzenten und Bassisten Fabrizio Grossi (Glenn Hughes, Supersonic Blues Machine, Eric Gales, etc.) zusammengetan, Serge Simic an der Gitarre (The Slam, Supersonic Blues Machine) und Tony Morra am Schlagzeug vervollständigen das Line-up. Dieser Vierer hat seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 viel Zeit damit verbracht, an ihrem Sound zu arbeiten und ihn zu entwickeln. Ihr Ziel war es, Musik zu schreiben, die sich an einen klassischen Hardrock-Sound anlehnt, mit starken Melodien und einem soliden bluesigen Hintergrund, um Ilous’ Gesang zu betonen. Bei den Aufnahmen wurde die Band noch durch Eric Ragno an den Keyboards verstärkt. Dazu Fabrizio Grossi: „Diese Platte repräsentiert die Art von geradliniger Rockmusik, die uns wirklich in Bewegung bringt. Es wird keine Schnörkel und Süßigkeiten geben, das kann ich versprechen, sondern jede Menge knallharten Groove, laute Gitarren und gefühlvolle Melodien.” Da hat er durchaus recht. Musikalisch orientiert sich die Musik von Land Of Gypsies an einem Mix aus Classic-Rock und klassischen Hardrock-Sound – das erinnert auf den elf Tracks an Bad Company und frühe Foreigner, wie z.B. bei „Rambling Man“, oder an Whitesnake und David Coverdale, man höre hier mal in „Rescue me“ rein. Da wird nichts Neues erfunden, das gab’s alles schon mal, mehr Eigenständigkeit wäre nicht schlecht gewesen – trotzdem sollten Fans dieses Sounds hier ruhig mal reinhören. (Frontiers) P.Ro

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