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Tobias Ginsberg: “Die letzten Männer des Westens”

Lesung am 8. Dezember ab 20 Uhr im Ostentor-Kino

Ein Bericht über die Verführungskraft der sogenannten Neuen Rechten.

Das neue Buch von Tobias Ginsburg „DIE LETZTEN MÄNNER DES WESTENS“ stand im Dezember auf Rang 2 der Sachbuch-Bestenliste der DIE ZEIT, denn sein Thema hat leider traurige Aktualität: Ginsburg hat am rechten Rand recherchiert und ein aufwühlendes Buch über die rechte Szene, Online-Hetzer und internationale Netzwerke verfasst. Nach seinem ersten Buch „Die Reise ins Reich“, für das Ginsburg ein halbes Jahr lang in das Milieu der Reichsbürger abtauchte, ist ihm nun erneut ein Coup gelungen: Anstatt die rechte Szene anhand von Internetkommentaren und Szene-Wortführern zu analysieren, hat er sich unter falschem Namen mitten hinein begeben und die selbsternannten „Letzten Männer des Westens“ – so der Buchtitel – kennen gelernt. Er infiltrierte rechtsextreme Burschenschaften, militante Neonazi-Rapper oder ein internationales Netzwerk schwulenhassender Klerikalfaschisten, um herauszufinden, wo diese Ängste und all der Hass herrühren. Die Geschichten sind so erschreckend wie komisch – und sie berichten von Gefahren, die uns allen viel näher sind, als wir denken. Sogar in Polen und den USA gelang es ihm, sich in die Szenen einzuschleusen.

Im Regensburger Ostentor-Kino liest er am 8. Dezember um 20 Uhr Passagen aus seinem neuen Buch und berichtet von gefährlichen Recherchen im Netz der „Neuen Rechten“: von Bekanntschaften mit Neonazi-Rappern, Online-Hetzern, Offline-Schlägern und von ihren trans-nationalen Netzwerken dahinter. Ein intensiver Blick durch das Schlüsselloch in die Abgründe der Antidemokraten.

 

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