altemaelze

Echoes of a Reflection

False Memories

Fans von Gothic Rock (Metal gibt es hier weniger), Doom und Dark Rock liegen hier richtig und sollten das Teil kaufen, sofern sie auf Cover Songs stehen.

Die mir bislang unbekannte italienische Band False Memories veröffentlicht kurz nach ihrer zweiten CD „The last Fall of May“ mit „Echoes of a Reflection“ eine Cover-EP praktisch als Zwischenhappen bis zum nächsten Longplayer. Beim ersten Hören kam mir als musikalischer Haupteinfluss als Erstes Lacuna Coil in den Sinn. Sowohl gesanglich (ähnelt Cristina Scabbia gepaart mit Avril Lavigne), nur ohne Growler, als aus musikalisch. Die Band ist technisch klasse und erstaunlicherweise auch die Produktion mit vernünftig produzierten Drums. fettem Bass und tollen Gitarrensoli. Der Focus liegt aber klar auf dem recht poppigen Gesang, die Songs sind recht ähnlich performt. Wenn ich es dann nicht gelesen hätte, wäre ich im Leben nicht darauf gekommen, dass es sich hier um lauter Cover-Songs handelt, obwohl ich bis auf All about Eve die Bands und teilweise auch die Songs kenne. Respekt für soviel Eigentständigkeit. Hier wird dann nicht einfach nachgespielt. Meine beiden Highlights sind das leicht doomig angehauchte (Candlemass lässt grüßen) „Strange Machines“ und das an Dream Theater (vor allem beim Hammergitarrensolopart zum Ende des über sieben Minuten langen Stücks) erinnernde, oben bereits erwähnte „December“. Hier geben die Gitarren auch mehr Gas. Fans von Gothic Rock (Metal gibt es hier weniger), Doom und Dark Rock liegen hier richtig und sollten das Teil kaufen, sofern sie auf Cover Songs stehen. Mir gefiel es recht gut und vergebe hier mal fünf Sterne. (Frontiers) HJH

*****  

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

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