altemaelze

Das wilde Liederbuch

Georg Kostron

Ein Songbook mit Soundtrack

Georg Kostron, Musiker und Textdichter, stammt aus Wien, studierte Jazz-Bass und ist seit gut zehn Jahren Teil der Berliner Liedermacherszene. Mit „Das wilde Liederbuch“ fasst er seine zentralen Songs der letzten Jahre zusammen und setzt sich für kreislaufbasierte Wirtschaft, tierfreundliche und regionale Lebensweise oder gleichberechtigte Mobilität ein.

Nachdem er bereits im Duo “Kostron & sein Manager” Musik veröffentlicht hatte ist das jetzt sein akustisches Solodebut, das über Crowdfunding finanziert wurde. Ein humorvolles Crossover zwischen Chanson und Rumpelkammer. Ein Musikbüchlein mit Texten, Akkorden, Bildern, Illustrationen + CD/Download. Ein Plädoyer für das ungewohnt Schöne. In 16 Liedern spielt der Wiener Sänger und Bassist mit der Sprache, der akustischen Gitarre und dem Spaß am ganz normalen Irrsinn. Er bohrt ein Loch in den Nabel des Systems, quer durch den Schlick der Hamsterräder und Hierarchieketten – und findet: ein Kind. Ein Menschenskind, ein inneres Kind, ein unbeherrschtes Kind. Gemeinsam mit illustren Gästen wie Tanga Elektra, dem Manager oder Mateja Kert besingt er sprechende Blumensträuße, die verbotene Nacktheit und den tanzenden Tod. Inspiriert von Georg Kreisler, der EAV und Knorkator finden hier Kritik und Klamauk, Kaffeehauskulisse und Westernromantik auf der Bühne des 21. Jahrhunderts zusammen. Kostrons Musik schlägt eine Brücke zwischen akustischem Rock und kabarettistischem Pop, bestes Beispiel dafür ist das vorab veröffentlichte „Dada für dich“. „Das wilde Liederbuch“ maßt sich an, die Sicht auf die Machbarkeit des vermeintlich Unmöglichen freizulegen, erteilt der Negation eine Absage und bereitet der Position an sich die Bühne. (Kugel i/Tap Water Records) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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