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Benedetta

Regie: Paul Verhoeven

Dieses furios skandalöses Spektakel um eine lesbische Nonne, die gewaltsame Jesus-Visionen hat, kommt am 2. Dezember ins Kino.

Dem aus den Niederlanden stammenden Regisseur eilt nach wie vor der Ruf eines Provokateurs des Kinos voraus, was vor allem an seinem bisherigen Wirken in Hollywood und an Filmen wie Basic Instinct, Robocop oder Showgirls liegt. Mittlerweile ist Verhoeven über 80 Jahre alt, doch noch kein bisschen leiser geworden, wie man in seinem aktuellen Film sieht, der die Lebensgeschichte der lesbischen Nonne Benedetta Carlini (1591-1661) erzählt. „Benedetta“ ist genauso handfest und provokativ geraten, wie man dies erwarten konnte. Basierend auf wahren Ereignissen (was in diesem Falle aber eher unwichtig ist) erzählt Hollywoods Enfant terrible Verhoeven von einer lesbischen Nonne im Italien der Renaissance und mischt Pulp, Nunsploitation und Religionskritik zu einem in vielerlei Hinsicht unglaublichen Film mit Virginie Efira, Charlotte Rampling und Lambert Wilson in den Hauptrollen. Dieses furios skandalöses Spektakel um eine lesbische Nonne, die gewaltsame Jesus-Visionen hat, kommt am 2. Dezember ins Kino.

 

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