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Das schwarze Quadrat

Regie: Peter Meister

Im Zentrum von Peter Meisters Langfilmdebüt steht DAS SCHWARZE QUADRAT, eines der absoluten Meisterwerke der Moderne, das der russische Künstler Kasimir Malewitsch von 1915 an in mehreren Versionen malte.

DAS SCHWARZE QUADRAT war Eröffnungsfilm der 55. Internationalen Hofer Filmtage 2021 und wurde mit dem „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ ausgezeichnet. In seiner Begründung schrieb die Jury: „In einem irrwitzigen Tempo mit einem großartigen Ensemble aus faszinierenden und liebenswürdigen Schlitzohren inszeniert Autodidakt Peter Meister die Screwball-Komödie um ein absolutes Kunstwerk: das Gemälde DAS SCHWARZE QUADRAT von Kasimir Malewitsch.“

Was eigentlich macht ein Stück schwarz bemalter Leinwand so wertvoll, dass alle bei der Jagd danach fast den Verstand verlieren? Im Zentrum von Peter Meisters Langfilmdebüt steht DAS SCHWARZE QUADRAT, eines der absoluten Meisterwerke der Moderne, das der russische Künstler Kasimir Malewitsch von 1915 an in mehreren Versionen malte.

In dieser turbulenter Komödie, die Meister nach eigenem Drehbuch inszenierte, ist das monochrome Bild Auslöser für eine Geschichte, in der nach Herzenslust betrogen und gelogen, getrickst und getäuscht und vor allem gefälscht wird. Zur Story: Die Kunsträuber Vincent (Bernhard Schütz) und Nils (Jacob Matschenz) sind kurz vor dem Ziel: In ihrer Kreuzfahrt-Kabine liegt das 60 Millionen Dollar teure Gemälde „Das schwarze Quadrat“, das sie an Bord ihrem Auftraggeber übergeben sollen. Sie haben vorher nur noch einen kleinen unvorhergesehenen Termin und zwar auf der Showbühne des Schiffes. Während sie sich durch ihr Programm als Elvis- und David-Bowie-Imitatoren quälen, nutzen Unbekannte die Gelegenheit und stehlen „Das schwarze Quadrat“! Vincent, der verhinderte Maler, fertigt mit etwas eigenwilligen Methoden eine exakte Kopie des Malewitsch an – und als auch die abhanden kommt, gleich noch eine zweite. Währenddessen zieht sich die Schlinge um das Gauner-Duo zu: Nils wird enttarnt, und Vincent merkt vor lauter Verliebtheit nicht, dass seine Bekanntschaft aus der Bordbar, die ungemein kunstsinnige Martha (Sandra Hüller), nur deshalb seine Nähe sucht und ihm Modell sitzt, weil auch sie nur eines will – „Das schwarze Quadrat“. Zu seinem Film meint Peter Meister: „Für meinen Debütfilm habe ich mir vorgenommen, einen Film zu machen, der einfach extrem unterhaltsam ist. Eine Kunst, die seltsamerweise immer wieder in Verruf gerät, obwohl sie denkbar schwer herzustellen ist. So wie schon in meinen Kurzfilmen sperre ich meine Figuren in einen abgeschlossenen Raum, dem sie nicht entkommen können. Im Bauch des Kreuzfahrtschiffes entwickelt sich ein rasantes Katz- und Maus Spiel, das meinen Protagonisten alles abverlangt.“ Absolut zutreffend und am 25. November kommt das ins Kino.

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