altemaelze

Legacy or Destiny

Starstrike

Gelungenes Debut von Martin Buchmann, Andi Gmeinwieser und Matthias „Wauxl“ Pfaller!

Mit dem Album „Legacy or Destiny“ veröffentlicht die Regensburger Band „Starstrike“ ihr Debüt. Beim Anhören wundert man sich zuerst, wie es so eine eher unbekannte Band geschafft hat Tobias Sammet als Sänger an Bord zu holen. OK. stimmt natürlich nicht, aber die Hammerstimme von Sänger und Gitarrist #1, Matthias „Wauxl“ Pfaller, hört sich hier total nach ihm an. So ganz unbekannt sind zweidrittel der Musiker dann doch nicht, spielt doch neben Wauxl auch der Drummer Andi Gmeinwieser noch bei der Kultband MASS aus Regensburg. Der dritte im Bund, und als Gitarrist und Bassist, auch als Sänger aktiv, ist Martin Buchmann, der früher auch mal bei DETTERBECK war.

Die elf Song (plus Pro- und Epilogue) sind fett produziert, technisch klasse gespielt (die Gitarristen spielen sich die Finger wund und werfen sich Solitechnisch die Bälle zu, dass es nur so eine wahre Freude ist zuzuhören; Drums und Bass treiben die Lieder stetig voran und man schreckt auch vor Doublebassattacken nicht zurück J ) und vergessen dabei nie die Melodie oder die Abwechslung. Mal tönt es nach Edguy (Track 2: „Let’s go to Hell), „Russian Roulette“ (Track #3) hat einen Accept Touch, Track #4 „Time“ könnte auch auf einem End 80er/Anfang 90er Helloween-Album stehen à la „Chameleon“  Es gibt zwei wunderbare (Halb)Balladen mit Song #5 „Bonded by Blood“, der ruhig beginnt mit Akustikgitarren, Keys und Gesang und dann nach gut zwei Minuten mit fetten Gitarren richtig abrockt und der reinen, nach Avantasia klingenden Piano/Gitarrenballade „Dream a Dream“ mit männlichem und weiblichen Wechsel bzw. Duettgesang, der wirklich super harmoniert mit der mir bislang unbekannten Sängerin Caro Lindner und von einem schön zurückgenommen Gitarrensolo veredelt wird. Hier werden definitiv die Feuerzeuge oder Handys gezückt. Pink Cream 69 sind beim eher hardrockigen „Take me Down Mr. Jones“ zu Gast, während beim nachfolgenden „Hail to  the King“ wieder die Doublebassdrum regiert und klasse Power Metal zu hören ist, für den Manowar heutzutage ihren rechten Arm geben würden. Für Fans von Gamma Ray, Helloween, harte Eclipse und Uriah Heep gibt es bei Track #6  „Searching for a Sign“ die Möglichkeit zu prüfen, ob das musikalisch zusammen passt (tut es) und wer mehr auf die Gitarrenhelden steht, sollte sich dann unbedingt Track #10 „The Devil may Care“ zu Gemüte führen, der in gleich zwei Gitarrensoli alle Register zieht. Fazit: Eine wirkliche großartige Metalscheibe, die mit einem wirklich gelungene Artwork versehen ist, musikalisch über den Tellerrand blickt und die Fans der erwähnten Bands unbedingt verhaften sollten. Wer noch nicht überzeugt ist, checkt dann zur Sicherheit halt die beiden bisher bei YouTube veröffentlichten Songs „Russian Roulette“ und „Let’s go to Hell“ ab. Ich hau hier mal sechs Sterne dafür raus. Zu beziehen ist das Teil aktuell nur bei der Band. Der Interessierte möge eine Email an starstrike@gmx.net schicken und sie dort bestellen. Aktuell wohl die einzige Anlaufstelle für das Album. (Eigenvertrieb) HJH

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