altemaelze

Divine Tragedy

Devil May Care

Es gibt die genretypische Mischung aus melodischem Klargesang und härteren Screamoshouts.

Die Würzburger Band Devil May Care veröffentlicht Anfang November mit „Divine Tragedy“ ihr drittes Album.  Eigenen Angaben zu Folge spielt die Band Post-Hardcore. Für mich hört sich das eher an wie melodischer Metalcore in der Schnittmenge von aktuelleren Bring me the Horizon (ab AMO), gepaart mit Linkin Park und etwas Metal, was man dann auch im Gesangsbereich gut erkennt. Es gibt die genretypische Mischung aus melodischem Klargesang und härteren Screamoshouts. Bei „Delirium“ schaut dann für den deutschen Rap Refrain noch ein mir unbekannter Rapper vorbei. Der Rest bewegt sich in einem identischen Rahmen, weshalb es mir dann auch so vor kam, als ob ich einen 40 Minuten plus X langen Song gehört hab. Das Album ist fett produziert, die Musiker können was an ihren Instrumenten, allein ist das alles nicht meine musikalische Baustelle, auch weil die beiden Gitarristen das Wort Solo noch nie gehört zu haben scheinen. Man verlässt sich einzig und allein auf das Darbieten dicker Riffs. Mein persönlicher Favorit ist der sehr hymnische Track #7: „Tragedy“. Der avisierten Zielgruppe wird es sicher besser gefallen als mir, und die dürfen dann auch gerne ihre Punkte dazu addieren. Von meiner Seite aus gibt es eher neutrale, knappe vier Sterne. Nochmal auflegen werde ich die CD aber sicher nicht. Die bereits erwähnten Linkin Park sind da doch noch eine andere Baustelle. Der Interessierte checkt die beiden YouTube Videos. (Uncle M Music) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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