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Robin Red

Robin Red

Wer auf Classic-Rock mit melodischem Hardrock-Einfluss steht, kann hier nichts falsch machen. Wobei etwas mehr Ecken und Kanten nicht schlecht gewesen wären, das ist schon stark Mainstream-lastig!

Hauptamtlich ist Robin Red der Shouter der schwedischen Hard Rock Band Degreed, jetzt hat er mit „Robin Red“ sein Solo-Debütalbum eingespielt. „Ich habe schon seit vielen Jahren darüber nachgedacht, ein Soloalbum zu machen. Es ist eine Art wahrgewordener Traum. Aber ich fühlte mich nie wirklich bereit, nicht bis jetzt. Ich werde zu den Wurzeln zurückkehren und es ein wenig organischer gestalten. Ich bin sehr inspiriert von Künstlern wie Jimmy Barnes und Bryan Adams, und der Sound wird nicht weit davon entfernt sein, denke ich. Aber es wird immer noch ich sein”, sagt Robin über sein Debüt. Geboten wird auf zwölf Songs eine Mischung aus traditionellem melodischen Rocksound und Sound-Anleihen bei Bands wie Foreigner, The Giant, Bryan Adams oder Bad English. “Robin Red” wurde zusammen mit Dave Dalone (H.E.A.T.) als Produzent, Gitarrist und Co-Songwriter aufgenommen, dazu kamen noch etliche Gastmusiker ins Studio wie Mats Eriksson (Drums) oder Jona Tee (Organ). Wer Anspiel-Tipps braucht – einfach in das exzellente Up-Tempo-Stück “Don’t Leave Me (With A Broken Heart)” reinhören oder z.B.  das groovige “(I’m A) Bad Habit”. Wer noch mehr Argumente braucht – das rockige “Freedom” oder das druckvolle “Living Dead” sind zwei weitere beeindruckende Songs. Wer auf Classic-Rock mit melodischem Hardrock-Einfluss steht, kann hier nichts falsch machen. Wobei etwas mehr Ecken und Kanten nicht schlecht gewesen wären, das ist schon stark Mainstream-lastig! (Frontiers) P.Ro

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