altemaelze

Heaven’s just a cloud

Spirit Was

Das ist das Debutalbum des Multiinstrumentalisten Nick Corbo, früher bei LVL UP.

Unter dem Namen Spirit Was veröffentlicht der Multiinstrumentalist Nick Corbo, früher bei LVL UP, der hier Gitarre, Bass, Drums und Synths bedient und singt, sein Debütalbum „Heaven’s just a cloud“. Top produziert, muss man den Hut davor ziehen, wie gut der Mann hier alle Instrumente beherrscht. Leider ist die Musik dann nicht so ganz meins. Unter den neun Songs (zwei Stücke sind eher eine Art Intro/Interlude – „Oblivion Banter“ bzw. das grässliche „Spirit Was“ mit seinem monotonen Bass Zupfen bzw. Piano Klimpern) sind vier richtig flotte rockige Nummern, die mich an eine Melange aus Pink Floyd, Radiohead oder auch rockige Coldplay erinnern („I saw the wheel“ mit isländischem Black Metal Ende á la Solstafir, „Heaven’s just a cloud“ mit schönem Gitarrensolo-Part, „Golden Soul“ und der gar an Britpop  á la Oasis erinnernde, beste Song „Come back up to my house“ mit weiblichem (?) Gesang  und grandiosem Endgitarrensolo). Dem gegenüber stehen dann die eher schrammeligen, Gitarrenzupfernummern wie „Here comes my Man“ oder „Olive Branch“ bei dem man es dann übertreibt, wenn der Song bei knapp sechs Minuten nicht endet, sondern noch leicht rauschig im Ton über zwei Minuten auf einer Seite gezupft wird. Das zerrt dann schon an den Nerven. Der knapp zweieinhalb minütige Rauswerfer „Caught in a Dream“ bedient sich dann der Akustik-Folkmusik rein mit Wandergitarre und Gesang.  Wenn man das dann alles zusammenlegt fallen trotz allem vier Sterne an. Bei YouTube gibt es zu „I saw the Wheel“ ein offizielles Video, wo man sich einen ersten Eindruck verschaffen kann, was einen partiell auf dieser Scheibe erwartet. (Danger Collective Records) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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