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Cari Cari

Kritik zum Konzert am 31. August in Regensburg im Thon-Dittmer-Palais

Hoffentlich kommt diese Band bald wieder nach Regensburg!

Sie kommen aus Österreich, sind aber nicht dort in aller Munde, sondern eher europaweit. Stephanie Widmer und Alexander Köck gründeten ihre Band vor allem deswegen, weil sie in einem Quentin-Tarantino-Film vorkommen wollten – ein großes Vorhaben, das ihnen hoffentlich auch gelingen wird, denn ihre Musik ist wie geschaffen für die stimmungsvollen Bilder dieses Regisseurs. Stephanie Widmer ist ein Multitalent, spielt Didgeridoo, Synthesizer, Bass, Drums oder Maultrommel – sie kann das spielen, und dazu singt sie auch noch gut. Für die lockere Stimmung sorgt Alexander Köck, der – die Hüften schwingend – Gitarre spielt und meistens singt. Seit einiger Zeit haben sie noch einen dritten Mann dabei, der Schlagzeug spielt, wenn Stephanie anderweitig beschäftig ist. So kommen sie auch als Trio auf die Freiluftbühne in der Regensburger Altstadt, die ausverkauft ist. Und sie rocken gleich so los, dass nach der dritten Nummer keine(r) mehr sitzt auf den Stühlen. Fast wie zu alten Konzertzeiten, nur mit entsprechend korrektem Abstand. Geboten wurde eine Musik, die absolut mitreisst. Das ist eine Mischung aus Bo Diddley-Groove, Dick Dale-Surfsound, etwas erdiger Garagenrock der 60er und vor allem Sounds, die an Soundtracks von Tarantino oder Morricone erinnern. Und „live on stage“ geht das voll ab – schade, dass diese Show nach nicht mal eineinhalb Stunden schon zu Ende war. Und sicher kommen Cari Cari wieder nach Regensburg! (no.men)

Fotokredit: Herbert Baumgartner

 

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