altemaelze

The Montreaux Years

Marianne Faithful

Diese Kollektion enthält auch viele rare und bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus dem privaten Archiv von Festival-Mitbegründer Claude Nobs.

Die Ex-Gespielin von Jagger & Richards ist – trotz einem ausschweifenden Lebenswandel – und allen möglichen überstandenen Krankheiten offenbar unkaputtbar. Der „Club 27“ muss lange auf sie warten. Seit dem 1964er-Hit „As Tears go by“ ist sie eine der bekanntesten britischen Sängerinnen und füllte vor allem in den 60ies die Gazetten und Musikzeitschriften. Mit „Broken English“ (1979) kam ein erstklassiges „Comeback“; damit erreichte sie immerhin Platz 4 der germanischen Hitparade. Ihr Markenzeichen – eine Stimme, gegen die das Organ von Hildegard Knef lieblich und melodiös anmutet. Fein, dass es jetzt noch eine kräftige Dosis Live-Songs von ihr gibt, die Lady hat mir ‚on stage‘ schon immer sehr gut gefallen, da sie gerne von den Originalversionen abweicht, hervorragende Musiker um sich versammelt und kreativ ausgelatschte Pfade verlässt. „The Montreux Years“ versammelt Highlights von allen Konzerten der britischen Musikerin auf diesem Festival, und zwar aus den Jahren 1995, 1999, 2002, 2005 und 2009. Alle Shows wurden damals aufgezeichnet. Die Kollektion enthält auch viele rare und bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus dem privaten Archiv von Festival-Mitbegründer Claude Nobs. Dazu gehören einige Live-Versionen von Songs ihres 1979er-Albums „Broken English“ oder wunderschöne Cover von John Lennons „Working Class Hero“ und dem Van Morrison-Meisterwerk „Madame George“. Ok, „Broken English“ pumpt nicht so satt wie die hervorragend produzierte Studioaufnahme, aber alles in allem ist der Sound dieser Aufnahmen durchaus akzeptabel, und ihre rauchige Stimme – wie immer – unverkennbar und faszinierend. (BMG Rights) HuGe

******

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

 

Share on facebook
Share on twitter