altemaelze

Subject to Chance

Katelyn Tarver

Ihr Sound variiert zwischen (Neo-)Folk und Pop, ihre Stimmlage ist eher etwas höher; hier geht es nicht um rauchig-erdigen 60ies-Soul, sondern um einfühlsam vertontes melancholisches Storytelling.

Die aus Los Angeles und Georgia stammende Schauspielerin (sie spielte die  Jo Taylor in der Serie ‚BIG TIME RUSH‘), Sängerin und Songwriterin entpuppt sich als die seltene Art von Künstlerin, die in der Lage ist, schmerzhafte Wahrheiten in schillernde, folkorientierte Popsongs zu packen. Im Song „Shit Happens“ erkundet Frau Tarver die harte Wahrheit, dass schmerzhafte Erfahrungen nicht immer einen Grund haben. Sie singt und erklärt uns: „It’s always bothered me when things go wrong and people try to comfort you by immediately assigning some deeper meaning to it. I think it’s true that pain brings growth, but I also think it’s true that bad things happen, and it might never make sense. I think there’s freedom and catharsis in admitting that.” Wie man unschwer erkennen kann, sind ihre Songs nachdenklich, reflektiert und versonnen. Ihr Sound variiert zwischen (Neo-)Folk und Pop, ihre Stimmlage ist eher etwas höher; hier geht es nicht um rauchig-erdigen 60ies-Soul, sondern um einfühlsam vertontes melancholisches Storytelling. Geschickt vermeidet sie elektronische Gimmicks und beschränkt sich – bis auf wenige Ausnahmen am Anfang der CD – zumeist auf „just guitar and a voice“. Suzanne Vega dürfte ihre Songs bzw. ihren Stil schätzen, ich auch. (Compliments Only) HuGe

*****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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