altemaelze

III

Thomsen

Wer seine Musik gerne mit dem Stahllöffel isst, liegt hier genau richtig

Mit dem Album „III“ erscheint sieben Jahre nach dem letzten Longplayer „Unbroken“ das driite Album der Metal Band Thomsen aus Hannover. Wer seine Musik gerne mit dem Stahllöffel isst, liegt hier genau richtig. Geboten wird auf dem gut 40 minütigem Werk Musik in der Schnittmenge von Bands wie Metal Church („Salvation“, “Passion and Warfare”), Accept der 80er Jahre mit UDO an den Vocals (das stampfende „Liar“ könnte so auch auf „Balls to the Walls“ stehen), Suicidal Tendencies (das kurze, ruppige „Forget it“ mit Mike Muir ähnlichen Vocals), Judas Priest (Abschlusstrack „Turn on the Light“ top gesungen hier von Bandgründer Rene Thomsen) und Uriah Heep ohne Hammondorgel (beim mit eineinhalb Minuten Akkustikpart am Anfang eher hardrockigen „Set me free“, und nein kein The Sweet Cover). Die Band ist top fit, die Gitarrensoli flink und fein, der Sänger hat alle Facetten drauf, der Chorgesang ist geil und nur die Produktion ist nicht wirklich gelungen, da zu dumpf, obwohl ich bereits auf sechs aufgedreht hatte im Auto. Da hebt es mir normal schon fast das Dach weg. Eigentlich erstaunlich, stammt sie doch von einer Koryphäe mit Charlie Bauernfeind. Eventuell liegt es aber auch an meinem Promodownload, der mit 60 MB arg klein ist. Dennoch ein starkes Album, das von mir wohlverdiente fünf Sterne bekommt.  Bei YouTube kann man sich einen kleinen Eindruck verschaffen mit dem Albumopener „Rise“ sowie dem Bonus-Live-Track „Passion and Warfare“ von der digital Version des Albums. (Artist Station/TuneCore) HJH

*****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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