powerconcerts
turmtheater

Ray Wilson

Kritik zum Konzert am 18. August auf der Piazza im Gewerbepark in Regensburg

Ray Wilson fesslet ohne Brimborium

Ray Wilson spielte am 18. August in kleiner Besetzung – nur Bruder Steve an der zweiten Gitarre, Kool Lyczek an den Keyboards und Geigerin Alicja Chrzaszcz – ein Konzert auf der Piazza im Regensburger Gewerbepark. Die Setlist des schottischen Singer-Songwriter umfasste Songs von Stiltskin über Genesis bis zu seinen Soloalben. Geboten wird von den Vieren auf der Bühne ein Akustikset mit glänzend arrangierte Songs aus seiner langen Karriere, dazu baut er dann auch mal eine Cover-Version ein, wie z.B. „Heroes“ von David Bowie oder „Mad world“ von Tears For Fears. Und besonders die Genesis-Stücke gewinnen in diesen abgespeckten Versionen, befreit „vom staubigen Soundballast“, wie A.C. Braun kommentiert. Dazu präsentierte Wilson noch einige Songs von seinem neuen Album „The weight of man“, das offiziell noch nicht erschienen ist (aber natürlich gab’s die CD am Merchstand danach zu kaufen). Der Schotte wärmte mit seinen Band an diesem kühlen Sommerabend die, leider nicht sehr zahlreichen, Besucher im Regensburger Gewerbepark. Zur Zugabe kam er allein auf die Bühne für eine intensive Version von „In the air tonight“, bevor die Band mit einsteigt und beim letzten Stück „Solsbury Hill“ gibt’s vom Publikum stehende Ovationen. Wer dieses Konzert nicht miterlebt hat, hat was versäumt!

 

 

Share on facebook
Share on twitter