altemaelze

V

Heaven & Earth

Internationale Band mit einem italienischen Sänger, einem in Ungarn lebenden Keyboarder und zwei in den USA lebenden britischen Transplantaten, die den Hardrock der 70er und 80er wieder aufleben lässt.

Mit „V“ veröffentlicht die Band Heaven & Earth ihr fünftes Album. Top produziert werden hier vor allem Freunde des klassischen Hard Rocks der 70er und 80er Jahre glücklich. Whitesnake, Deep Purple, Rainbow mit und ohne DIo, aber auch good ol‘ Bad Company lugen um jede Ecke. Der Star der Mannschaft ist Gitarrist Steve Smith, der sich schön lässige Soli aus den Händen zaubert. Neuzugang George Barabas mimt überzeugend ‚Jon Lord meets Don Airey‘ an den Keys und der Hammondorgel, während der alte AC/DC Haudegen Simon Wright die Felle gekonnt verdrischt. Neu-Sänger Gianluca Petralia merkt man sein italienische Herkunft nicht an und es gibt akzentfreien David Coverdale ebenso wie Dio oder auch mal Paul Rodgers. Unter den zwölf Songs fällt dann auch nur der Einstieg mit „Drive“ hinten runter, da hier die Gesangslinien so überhaupt nicht zur Musik passen und echt nerven. Ansonsten covert man „Burn“ von Deep Purple – ok nicht wirklich, aber „Ship of Fools“ hört sich wirklich sehr ähnlich an. Mimt überzeugend eine Blues Rock Band mit Honky Tonk Klavier bei „Little Black Dress“ oder erinnert gar an die christliche Rock Band Petra zu John Schlitt-Zeiten als Sänger bei „One in a Million“. Balladen gibt es keine, dafür mit dem Abschlusssong „At the End of the Day“ noch das eigene „Gates of Babylon“ von Rainbow ob seiner epische Ausrichtung und Länge von über sechs Minuten. Fazit: Sehr schönes Album, das so richtig unmodern ist aber dennoch gefällt. Dafür fünfeinhalb Sterne von meiner Seite. (Frontiers) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

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