altemaelze

The Beat

Jens Düppe

Der Beat ist das Konzept, der Beat, der unterstützt, vorantreibt, bestimmt – auch wenn das Schlagzeug pausiert.

“In the beginning there was the drum – in the beginning there was The Beat” – wer möchte hier widersprechen? Schon das Artwork dieses Albums weckt Neugierde und lässt eher Elektronisches als Jazziges vermuten. Ja, Drums/Voice, Trumpet, Piano, Bass… durchaus. Aber wie wird das durchgezogen! JENS DÜPPE, Jahrgang ’74, studierter Jazzmusiker, legt mit “The Beat” eine eigene Art von Konzeptalbum vor: Der Beat ist das Konzept, der Beat, der unterstützt, vorantreibt, bestimmt – auch wenn das Schlagzeug pausiert. Eingängig (“Living Rhythm”), vielschichtig (“Bouncing”), unterschwellig (“Morning Prayer”) oder kompliziert (“The Chase”). Er spielt nicht den Rhythmus – der Rhythmus spielt ihn. Eine Musik, die auch notwendige Zwischenräume schafft und im Gegensatz zu Powerplayern wie ANTOLINI auch Zeit zum Atemholen lässt. Und Platz für eine KEITH JARRETT-Hommage bleibt auch – natürlich inklusive Schlagzeug. Let there be drums – in the end, there will still be the beat. Großartig! (Neuklang) TheRealPal

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