altemaelze

Jungs von AKJ

Akne Kid Joe

Die Zeiten von schrammligen Gitarren und Lo-Fi-Keyboard sind längst vorbei, jetzt wird auch mit Sitar und Tamburin auf den zwölf neuen Stücken gerockt, ansonsten bleibt’s bei Mukke zwischen dilettantischem Schrammelpunk, NDW und Classic-Rock.

Nach der Bandgründung im Winter 2016 legte das Nürnberger Quartett erstmal im Frühjahr 2017 ihre Debut-EP „haste nich gesehn!“ vor, im Herbst 2018 folgte der erste Long-Player „Karate Kid Joe“  und im April 2020 war dann „Die große Palmöllüge“ an der Reihe, ihr Album Numero 2. Pünktlich zum Lockdown, und da war’s den Jungs und dem Girl aus Franken einfach sau fad. Kein Touren, und so spielten sie eben einen neuen Longplayer ein. Hand aufs Herz, das neue AKJ-Album gäbe es folglich nicht ohne Pandemie! Das Ergebnis legen sie jetzt im August vor. Die Zeiten von schrammligen Gitarren und Lo-Fi-Keyboard sind längst vorbei, jetzt wird auch mit Sitar und Tamburin auf den zwölf neuen Stücken gerockt, ansonsten bleibt’s bei Mukke zwischen dilettantischem Schrammelpunk, NDW und Classic-Rock. Ach ja – einen Hiddentrack gibt’s noch als Bonus exklusiv auf LP und CD. Textlich wieder zwischen dem neumodischen Cafe in der Nachbarschaft, Hunde-Allergie und Traumabewältigung, weil der Partner nicht endlich Schluss macht. Und auch R.i.P und R.a.R wird als geiles Festival gehuldigt. Also noch immer größenwahnsinniger Dilettantenpunk, der aber total Spaß macht! Und wie sich das anhört? Dazu ist Gelegenheit am 17. November, wenn AKJ auf ihrer „99% Punk Tour“ in der Alten Mälzerei auf die Bühne kommen. (Kidnap Music) P.Ro

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