altemaelze

Twenty Three

Rian

Wer ein Herz hat für Musik in der Schnittmenge von Find me, Wet, Robbie Le Blanc, Giant, Hardline, Nelson und sogar Bon Jovi, liegt hier absolut richtig.

Mit der schwedischen Band Rian holte sich Frontiers Rec. das nächste Melodic Rock Pferd in den Stall. Deren zweites Album „Twenty-Three“ bietet dann auch genau das, was man vom italienischen Label gewohnt ist: Eine Mischung aus kernigen Hard Rock Nummern (Stop, In the Dark, Twenty-Three) gemischt mit eher fluffigem Midtempo Pop/Rock  (We belong) und Chören, wie es halt Schweden seit Abba so drauf haben und gediegene Balladen (Where do we run, Follow your heart). Aushängeschild ist klar Sänger/Gitarrist Richard Andermyr, der die Songs schreibt, eine klasse Stimme hat und sich zudem sehr feine Soli (Body & Soul, The Passenger) aus dem Ärmel schüttelt. Auch der Rest der Band ist technisch über jeden Zweifel erhaben und die Produktion schwächelt nur wie so oft im Drumsoundbereich. Halt typisch Frontiers. Spezielle Songs hervorzuheben macht hier eher keinen Sinn, ist das Album durchgehend klasse. Sollte ich es tun müssen, so wähle ich „The Passenger“, ein fast sechs Minuten langer, an Survivor der End 80er erinnernder, Rocksong mit gnadenlos gutem und langem Gitarrensolo und das über sechs Minuten lange „The Ocean“ mit seinem balladesken Beginn und Ende, das zwischenzeitlich zu einer fetten Melodicrock-Nummer anschwillt und auch hier feinste Soli der beiden Gitarristen zu bieten hat. Wer ein Herz hat für Musik in der Schnittmenge von Find me, Wet, Robbie Le Blanc, Giant, Hardline, Nelson und sogar Bon Jovi, liegt hier absolut richtig. Ein Diamant im Katalog des Labels und mir sechs Sterne wert. Wie immer der Hinweis zu Youtube, wo man die Band abchecken kann. (Frontiers Rec) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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