altemaelze

Vanagandr

Thyrfing

Mehr Metal als Folk, wobei die Intros oftmals stimmig darauf verweisen – keine “Methorn-Mucke”, hier geht’s ernsthaft zur Sache – keine “Pagan-Klischees” und dennoch strongly on topic. Ein großes Werk!

THYRFING – benannt nach dem Schwert “Tyrfing” der nordischen Mythologie – gründeten sich 1995 in Stockholm und erspielten sich mit sieben Alben und zahllosen weltweiten Auftritten einen “Heldenplatz” im Viking-/Pagan Metal-Bereich. Live blieb die Band seit dem letzten Album “De Ödeslösa”, das 2013 erschien aktiv, u.a. spielten sie in Wacken und beim Summer Breeze, es dauerte jedoch ganze sechs Jahre von der ursprünglich erarbeiteten Konzeption bis zur Fertigstellung von “Vanagandr”, wobei auch dieser Name der nordischen Mythologie entstammt – Vanagandr ist eine Wolfskreatur, die auch als Fenrir bekannt ist. Gleichzeitig stellt dieses Album das Debüt des bandeigenen Labels Despotz Records dar, auf dem auch das Frühwerk der Band wiederveröffentlicht werden soll. Produziert wurde von Patric Ullaeus (DIMMU BORGIR, ARCH ENEMY…) und Jakob Herrmann (IN FLAMES, MACHINE HEAD…), gemixt von Jacob Hansen (VOLBEAT, U.D.O., KATATONIA – das Ergebnis ist, um’s auf einen Nenner zu bringen, mehr als massiv. Acht Dampfhämmer, größtenteils im diesem Genre beliebtem Shufflebeat, aber auch mächtige langsamere Nummern fanden ihren Platz. Lead-Vokalist Jens Rydén’s Stimme hat Power und Wiedererkennungswert, die Keyboards sind präsent aber kleistern nicht alles zu, die Produktion ist glasklar – und gesungen wird ausschliesslich auf schwedisch. Mehr Metal als Folk, wobei die Intros oftmals stimmig darauf verweisen – keine “Methorn-Mucke”, hier geht’s ernsthaft zur Sache – keine “Pagan-Klischees” und dennoch strongly on topic. Ein großes Werk! (Despotz Records) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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