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Jed Thomas Trio

Kritik zum Konzert am 1. August im „Airport“ in Obertraubling.

Drei Stunden Bluesrock-Feuerwerk – Jed Thomas, der Brite aus Yorkshire, bekannt für sein Blues-Gitarrenspiel, zelebrierte im Obertraublinger „Airport“ ein Konzert im XXL-Format.

Was für ein Fest für die Freunde der Gitarren-orientierten Rockmusik mit Songs von Rory Gallagher, Jimi Hendrix und anderen. Gut 170 Minuten lang bot Jed Thomas mit seinem Trio ein variationsreiches Programm mit Blues, Boogie und Shuffle. Die 17 Songs wurden meist in überlangen Versionen gespielt und Thomas mit ausgedehnten Soli stand im Mittelpunkt. Dabei nutzte er variationsreich viele Spieltechniken für seinen Sound und zelebrierte viele Tricks und Soundkniffe auf der Gitarre. Er spielte mit Bottleneck, erzeugte die gleichen Effekte mit einer Bierflasche, zupfte die Saiten hinter dem Kopf oder mit den Zähnen. Auf einer offen gestimmten Fender Telecaster ließ er die Töne mittels kleinem Finger und Volumenreglern in Swelltechnik an- und abschwellen. Es war ein -trotz fast drei Stunden Dauer – sehr kurzweiliges Konzert mit viel Improvisation und langen Soli. Aufgrund des Wetters war die Show vom Zelt ins Airport verlegt worden. Tipp nach diesem Konzert: Wenn Thomas nochmal in Regensburg spielt, sollte man ihn sich nicht entgehen lassen. (A.C.Braun)

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