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A Tribute to Bob Dylan

Kritik des Konzerts am 1. August im Thon-Dittmer-Palais in Regensburg

Hans “Yankee” Meier (Gitarre), Robert Hasleder (Gitarre, Mandoline), Sepp Zauner (Violine), Wolfgang Berger (Kontrabass), Sepp Frank (Akkordeon) und Peter Asanger (Schlagzeug) zollten „His Bobness“ Tribute zum 80. Geburtstag

Mit einem Tribute-Konzert im Arcadenhof des Thon-Dittmer-Palais im Rahmen des Palazzo-Festivals wurde von bekannten regionalen Musikern dem Ausnahmemusiker Bob Dylan am 1. August zu seinem 80. Geburtstag gehuldigt. „Wenn Sie sich wundern, dass wir im Sitzen spielen…“, erläuterte Akkordeonist Sepp Frank beim Tribute-Concert für Bob Dylan lakonisch, „es ist sein 80. Geburtstag“. Ins Gelächter des Publikums, das dem großen Songpoeten altersmäßig teils dicht auf den Fersen ist, mischten sich die ersten Akkorde von „Maggies Farm“ zum Start dieser musikalischen Geburtstagsfeier, danach brachte die Band den Dylan Klassiker „Tangeld up in blue“, und auch „A girl from the north country“ durfte nicht fehlen. Und gegenüber einem „realen“ Dylan-Konzert konnten die Konzertbesucher die Stücke ohne Probleme erkennen, was beim Maestro selbst oft gar nicht so leicht ist. Aber Robert Hasleder kündigte gleich zu Beginn an, dass sich die Musiker relativ eng an die Original-Versionen halten werden. Und genuschelt beim Gesang wurde auch nicht, die Texte waren gut zu erkennen. Es folgten noch etliche andere Dylan-Songs – das reichte von “Lay lady lay” über “Like a rolling stone” bis zu “Mr. Tambourine Man”. Auch “Hurricane” und eine jazzige Version von “Watching the river flow” wurden gespielt. Neben Sepp Frank griffen Hans “Yankee” Meier (Gitarre), Robert Hasleder (Gitarre, Mandoline), Sepp Zauner (Violine), Wolfgang Berger (Kontrabass) und Peter Asanger (Schlagzeug) zu ihren Instrumenten und versprühten Freude, dass sie endlich wieder vor Publikum spielen und  „live on stage“ Musik machen durften. Einziger Wermutstropen für den Rezensenten – etwas mehr Eigenständigkeit hätte den Songs gut getan, da war „Watching the river flow“ die einzige Ausnahme. Schade, dass es dieses Tribute-Konzert nur zweimal gab, nach dem Schwandorfer Auftritt war das  Regensburger Konzert das zweite und schon das Letzte. Diese gemischte Formation aus Musikern der Bands Old Folks, Trio Salato und Uncle Sally würden viele gern öfter hören. David Crosby wird im August auch 80 – und der hat auch viele tolle Songs geschrieben. Wäre doch auch was für einen Tribute! (P.Ro)

(Fotokredit M. Scheiner)

 

 

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