altemaelze

I Am Alicia

Alicia Walter

Sophisticated, adventurous, intense – von der ersten bis zur letzten Minute!

Gut Ding will Weile haben – besonders wenn während des Prozesses der Fertigstellung ein Burnout dazwischenkommt. ALICIA WOLTER, manchem Art-Rock-Anhänger als Mitglied von OSHWA bekannt, brauchte drei Jahre anstatt acht Monate aufgrund eben jenen Burnouts, um ihr Debüt “I Am Alicia” zu vollenden – und die notwendige Geduld hat sich mehr als ausgezahlt. Produziert von Dave Greenwood, gemastert von Heba Kadry (BJÖRK, JAPANESE BREAKFAST, MARS VOLTA) entstand ein wahrlich abenteuerliches Konglomerat aus Jazz, HipHop, Alternative Pop… das jedoch nicht wie Flickwerk, vielmehr wie aus einem Guß klingt. Für die Single-Auskopplung “Prelude” konnten Walter und Devin Greenwood (SUFJAN STEVENS, STEVE REICH, NORAH JONES) gewonnen werden, und der Track gibt die Richtung vor: Sophisticated, adventurous, intense – von der ersten bis zur letzten Minute. Den Rezensenten erinnert’s vom Wahnwitz her etwas an die frühe RÓISÍN MURPHY, aber hier ist dank 18 beteiligter Musiker wesentlich mehr Akustik als Elektronik im Spiel. Fazit: Pop kann auch anstrengend sein, und Singer/Songwriter können auch anders… ganz anders – gottseidank. Großartiges Album! (Sooper Records) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

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