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Thees Uhlmann & Band

Kritik zum Konzert am 25. Juli im Prüfeninger Schlossgarten in Regensburg

Thees Uhlmann stand mit seiner Band am 25. Juli auf der Bühne im Prüfeninger Schlossgarten. Nicht ganz ausverkauft, aber gut gefüllt spielte der Singer/Songwriter aus dem Norden der Republik sein vorerst letztes Konzert des ersten Teils seiner „Live 2021“-Tour. Der erste Teil hat mich nicht vom Hocker gehauen, war etwas zu verhalten und brav, aber die zweite Halbzeit rockte der frühere Tomte-Sänger voll und überzeugend, war musikalisch wesentlich vielseitiger. Natürlich auch mit Tomte-Stücken im Programm. Cool waren seine Zwischenansagen wie z.B. über die Kreuzberger Edeka-Kassiererin in Slayer-Shirt. Und natürlich sind es seine Texte, die aus dem Rahmen fallen: Ein Songtitel von Uhlmann heißt “Was wird aus Hannover”. Er geht weiter mit “…, wenn die Scorpions nicht mehr sind?” – wer macht sonst solche Zeilen? Sechs Musiker standen mit ihm auf der Bühne, die ordentliches Handwerk ablieferten. Musikalisch auffallend: die Gitarristin Nitzan Hoffmann. Und war diese Show als Sitzkonzert gestartet, zum Ende hielt es fast niemanden mehr auf dem Platz und das Publikum tanzte mit. Kommentar von Tom Tiger mit seinem facebook-Eintrag: „‘Es ist nicht die Sonne, die untergeht, es ist die Erde, die sich dreht.‘ – Einfach nur symptomatisch. Thees Uhlmann mit sinnigen Texten und lebensbejahender Musik. Schöner Sonntagabend!“ (no.men)

Fotokredit: Säm Wagner

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