altemaelze

The Dark Parade

Mordred

das Ding ist weder für Thrash-Enthusiasten noch für Crossover-Anhänger ein Meilenstein. Guter Ansatz, aber leider kein Klassiker.

MORDRED aus San Francisco erregten Ende der Achtziger Aufsehen als Crossover-Band zwischen Thrash Metal und Funk à la RICK JAMES. Nach vier Alben war 1994 Schluß, Anfang der Nullerjahre gab’s ein paar Reunion-Konzerte, dann… nix mehr. 27 Jahre nach “The Next Room” erscheint nun “The Dark Parade” – und jau, das thrasht und scratcht und funkt gut durch, auch Maschinengewehr- und Polizeisirenen-Samples fehlen nicht und alles ist soweit gut und auch druckvoll produziert. Aber so irgendwie will der Funke beim Rezensenten nicht überspringen. Sänger Scott Holderby fehlt’s ein wenig arg an der Sorte Power, die bei Thrash einfach nötig ist, die Songs rauschen vorbei ohne dass groß was hängen bleibt, im direkten Vergleich zu beispielsweise einer BODY COUNT-Nummer bestehen MORDRED nicht annähernd… sorry, aber das Ding ist weder für Thrash-Enthusiasten noch für Crossover-Anhänger ein Meilenstein. Guter Ansatz, aber leider kein Klassiker. (M-Theory Audio) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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