altemaelze

Skygazer

Resurrection Kings

Für Fans von old school Hard Rock/Heavy Metal ein Kauftipp!

Fünf Jahre nach dem gleichnamigen Debüt veröffentlichen Resurrection Kings mit „Skygazer“ ein doch eher unerwartetes zweites Album auf Frontiers. Neben dem unvermeidbaren Del Vecchio sind nach wie vor Craig Goldy, Chas West und Vinnie Appice mit an Bord. Geboten wird schöner Hard Rock meets Heavy Metal, ganz im Stile der 80er/Anfang der 90er Jahre in der Schnittmenge von Dio, Rainbow, Deep Purple, Black Sabbath mit Dio, Whitesnake und Thin Lizzy.  Vor allem gesanglich kommt man dem guten alten Dio sowie David Coverdale zu seinen besten Zeiten schon sehr nahe. Ein paar wenige Songs haben leider keine so zwingenden Gesangslinien (u.a. die mit knapp über drei Minuten kürzesten „World’s on Fire“ und „Tears“) und rauschen an mir vorbei. Dafür sind die Drums, Gitarrensoli (die fast immer auf den Punkt kommen und zum Song passen) und auch die Keys von feinster Qualität. Es gibt eine tolle Ballade im Stil von „All the fools sail away“ in „Don’t blame our love“. Dio zu „Dream Evil“ Zeiten schaut beim balladesk-getragenen „Angry Demons“ vorbei, das dann gleich zwei Soli spendiert bekommt.  „Is this the End“ frönt dem Black Sabbath Stil auf „Dehumanizer“, mit doomiger schwerer Schlagseite. Deep Purple zur Tommy Bolin Phase wird mit dem funky angehauchten „Set me on Fire“ gestreift, wo es gesanglich sehr an David Coverdale erinnert. Das alles ist zudem richtig gut produziert und macht Laune angehört zu werden. Anspieltipps: „Skygazer“, „Savior of Souls“ und der Rauswerfer „Calling all Angels“. Von meiner Seite fünfeinhalb Sterne wegen der drei eher weniger spannenden Songs.  Für Fans von old school Hard Rock/Heavy Metal ein Kauftipp! (Frontiers) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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