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Alice Merton

Kritik zum Konzert am 8. Juli beim Regensburger Strandkorb-Festival auf dem Dultplatz.

Dieses Konzert hat Spaß gemacht!

Es war erst ihr zweites Konzert nach dem Ende des Konzertlockdowns – Alice Merton und ihre Band standen am 8. Juli auf der hohen Bühne beim Strandkorb-Festival auf dem Dultplatz in Regensburg und es war eine gelungene Rückkehr auf die Bühne. „Live on stage“ boten die fünf eine exzellente Show mit bekannten Songs und neuen Stücken. Die gebürtige Kanadierin hüpft mädchenhaft über die Bühne, tänzelt wiederholt ihre Bandmitglieder an. Sie fühlt sich auf der Bühne nach der langen Konzertpause sehr wohl und plaudert zwischen den Songs im fließenden Wechsel mal Deutsch und mal Englisch drauflos. Sie macht dabei nette Ansagen und entdeckt spontan einen früheren WG-Kumpel im Publikum. Dass es über mehr als zwei Drittel des Konzerts heftig regnet stört weder sie noch das Publikum, das sogar begeistert mitsingt. Ihr powervoller Gesang lässt sich zwischen Funk, Pop und Rock verorten. Zum Schluss gibt es als letztes Stück ihre Hitsingle „No Roots“ mit der ihr der Durchbruch gelang, als Zugabe dann noch ein neues Stück, das auf dem nächsten Album enthalt ist. Ein Song, von dem sie sagt, dass er in der Corona-Zeit entstanden ist, über den Verlust und Freunden und das Loslassen. Fazit – dieses Konzert hat Spaß gemacht!

Fotokredit: ARM

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