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Universe Of Dreams / Hidden Tracks

Inga Rumpf

Stilistisch bewegt sich das Werk in jenen Genres, in   denen   sich   Inga Rumpf   seit jeher zuhause fühlt: Rhythm‘n’Blues, Rock, Soul und geerdeter Blues.

Die Grande Dame der deutschen Rock-, Soul- und Blues-Szene wird im August 75. Mit den City Preachers und den Rockbands Frumpy und Atlantis feierte sie schon vor fünf Jahrzehnten internationale Erfolge, mit den Superstars B.B. King, Aerosmith, Lynyrd Skynyrd und Lionel Richie war sie auf Tournee. Zum Jubiläum stellt sie nun ihre Autobiografie “Darf ich was vorsingen? vor und beschenkt sich und ihre Fans gleich noch mit einem Doppelalbum – zum einen präsentiert „Universe Of Dreams“ ein brandneues Studioalbum mit neuen Songs und als Bonus dazu wird es mit “Hidden Tracks” – nomen est omen – bislang unveröffentlichte Songs ihrer langen Karriere geben. Ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte ist mit dem Namen Inga Rumpf verbunden seit ihren Anfängen mit den City Preachers. Und auch mit 75 kann sie noch überzeugen. Die 13 neuen Songs von “Universe Of Dreams” schrieb Inga Rumpf in den vergangenen Monaten. Sie markieren gleichsam eine autobiografische Reise zurück zu den musikalischen Wurzeln und einen optimistischen Ausblick in die Zukunft. Stilistisch bewegt sich das Werk in jenen Genres, in   denen   sich   Inga Rumpf   seit jeher zuhause fühlt: Rhythm‘n’Blues, Rock, Soul und geerdeter Blues. Fühlbar entspannt und von überwiegend amerikanischen Musikern kongenial instrumentiert. Das vom Kölner Dieter Krauthausen (Marius Müller-Westernhagen, CAN-Studio, Conny Plank-Studio) produzierte Album “Universe Of Dreams” ist somit die Quintessenz dessen, was Inga Rumpf schon seit mehr als fünf Dekaden so erfolgreich macht. Ob Rock, Jazz, Soul, Blues oder Gospel – Inga Rumpf gelingt es, die diversen Kunstrichtungen mit ihrer unverwechselbaren Stimme zu prägen und einen individuellen Songwriter-Stil zu kreieren. Sie komponiert, textet, singt, spielt Slide- und Akustik-Gitarre und Klavier. Mehr Inga Rumpf geht nicht. Mit ihr im Studio waren Larry Campbell (Guitars), Jack Daley (Bass), Kevin Bents (Acoustic-Guitars, Keys), Rob Clores (Hammond), Martin Ditcham (Drums, Percussions), Friso Lücht (Keys) & Riedel Diegel (Bluesharp). Ist das schon eine exzellente Besetzung, ist das Line-Up bei den 13 Stück, die auf „Hidden Tracks“ zu hören ist, noch wesentlich reizvoller. Hier gibt es bislang unveröffentlichte Songs ihrer langen Karriere geben. Und mit ihr sind jetzt Keith Richards, Ronnie Wood, Mick Taylor, aber auch Helmut Krumminga (ehem. BAP) u.v.m. zu hören. Es sind unveröffentlichte musikalischen Perlen, die Inga Rumpf in den Jahren 1988 bis 2014 mit Musikerfreunden aufnahm und die in ihren Archiven schlummerten. Die Songs, die jetzt auf dem Album “Hidden Tracks” erscheinen, sind beinahe ein “Zufallsfund”. Bei der Recherche zu ihrer Biografie und auf der Suche nach frühen Aufzeichnungen, ist Inga auf diese alten Bandaufnahmen in ihrem privaten Archiv gestoßen. Somit versteht sich “Hidden Tracks” durchaus auch als “Soundtrack” zu ihrem Buch. (earMUSIC/Edel) P.Ro

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