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Max Giesinger

Kritik zum Konzert am 5. Juli beim Strandkorb-Open Air in Cham

Fazit: Sehr unterhaltsam, musikalisch hochwertig, wenn man kein Problem mit deutscher Popmusik hat und sehr sympathisch dargeboten!

Der nächste Stop meiner Strandkorb Open Air Reise führte mich am 5. Juli nach Cham zu Max Giesinger im Rahmen seiner „Endlich Akustik! Open Airs 2021“. Bei bestem Wetter (diesmal) und fast vollen Haus legte er pünktlich um 20 Uhr los mit seiner 90minütigen Reise durch aus Funk und TV bekannte und eher den Hardcorefans bekannten Songs seiner bisherigen dreieinhalb Alben. Dank der richtig guten Band, die um Gebläse verstärkt und teilweise mit Steel Guitar, Cello, Banjo und Akkordeon bewaffnet agierte, bekamen die Lieder doch gleich einen anderen musikalischen Anstrich. „Für Dich“ in der Ilse De Lange-Version von ‚Sing meinen Song‘ als Countrypop-Version oder „Wenn sie tanzt“ hauptsächlich mit zwei Klavieren und Cello dargeboten und die Band steigt erst zum Schluss ein, hatten schon was. Auch eher akustisch gehaltene Lieder wie „Rucksack“ (wo die vorher erwähnten Instrumente zum Einsatz kamen) oder „Deine Zweifel“ wussten zu überzeugen. Klasse Text auch! Bestens gelaunt, klasse der Ausflug von der hohen Bühne, direkt ins Publikum, und top bei Stimme, gab es cooles Entertainment für Jung und Alt, die die üblichen Mitklatsch, Mitsing- und Mittanzspiele gerne mitmachten und die es vor Begeisterung aus den Strandkörben riss. 14 Songs und ein Reisemedley später, coole Idee sich Länder aus dem Publikum zurufen zu lassen und dann bekannte Songs zu singen (Griechischer Wein, Down und und Laure non Ce), war das Konzert dann nach zwei Zugaben auch schon zu Ende. Zwei der drei Chartbreaker („80 Millionen“ nur mit Akustikgitarre begonnen bis dann die Band mit dazu kommt und „Für immer) gab es nur im Zugabenblock. Fazit: Sehr unterhaltsam, musikalisch hochwertig, wenn man kein Problem mit deutscher Popmusik hat und sehr sympathisch dargeboten (die Geschichten, die er erzählt hat waren echt zum Schießen) sollte man ihn sich unbedingt mal Live anschauen, wenn er in der Nähe ist. Der Sound war auch klasse. Sollte man auch mal erwähnen. (HJH)

Fotokredit: Simon Stöckl

 

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