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Pieces of Soul

Nina Attal

Das alles „klingt nach späten 60ern, frühen 70ern, klassisch, intensiv mit Blues durchsetzt, beeinflusst vom Folk, staubig, erdig und gleichzeitig erfrischend.“ war in einer Kritik zu lesen, absolut treffend!

Die französische Sängerin und Gitarristin hat mit „Pieces of Soul“ 13 neue Stücke veröffentlicht. Die Aufnahmen für ihr viertes Album begannen bereits im Sommer 2020 in der Besetzung Nina Attal (Gitarre, Vocals), Corentin Pujol (Keyboards), Bassam Bellman (Gitarre), Pierre El Grishi (Bass) und Matthieu Gramoli (Schlagzeug). Nina Attal gab und gibt die Produktion ihrer Alben nur sehr zögerlich in andere Hände, aber „Pieces of Soul“ vertraute sie Maxime Lebidois an, in dessen nahe zum Meer gelegenen Studio in der Normandie sie ihren kalifornischen Traum ausleben konnte. Die Gitarre stand im Zentrum der neuen Kompositionen und sie sind von strahlendem Sonnenschein und Ninas geradezu leuchtender Stimme durchwirkt, wie das vom Schweizer Graphikdesigner Jonathan Müller kreierte Cover schon andeutet. Die 13 Stücke erzählen von Nina Attals Wunsch nach Emanzipation. Die Ballade „Shape My Home“ eröffnet das Album in einer 1960er Blues-Soul-Weise und mit einem Outro, das luftige Streicher mit einem heroisch anmutenden Gitarrensolo verbindet. Der folkige Song „Daughter“ handelt von komplizierten Beziehungen innerhalb einer Familie und der jazzige New Orleans-Rhythmus von „Never Been Clear“ gemahnt an eine verflossene Liebe. Letztere ist auch Thema von „Get Your Shit Together“ mit seinem psychedelischen Rock-Sound und einer glasklaren Botschaft. Um Einsamkeit geht es im Stück „Spring Flowers“, um Wandel in der Ballade „Make A Turn“ mit ihrem Gitarren- und Keyboard-Crescendo und Nina scheint wie neu geboren, wenn sie das nervöse und heftige Riff von „I Won’t Make It“ spielt. Eine neue Liebe anhand eines jazzigen Rhythmus feiert sie in „I Can’t Stop Loving You“; im 1970er Funk-Rock von „Flames in the Sand“ erinnert sich Attal an ihre ersten Schritte als Musikerin. Und dann wäre da noch die R’n’B-Coverversion des über Linda Ronstadt bekannt gewordenen Songs „You’re No Good“. Und das alles „klingt nach späten 60ern, frühen 70ern, klassisch, intensiv mit Blues durchsetzt, beeinflusst vom Folk, staubig, erdig und gleichzeitig erfrischend.“ war in einer Kritik zu lesen, absolut treffend! (Zamora/Groove Attack) P.Ro

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