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Standing on the Edge

Robin McAuley

Natürlich ist das kein neuer Sound, vor allem an die Schenker-Alben mit McAuley-Beteiligung erinnert das doch sehr stark.

Der Ire Robin McAuley ist in der Hardrock-Szene bekannt wie ein bunter Hund – bei unzähligen Alben war er als Sänger beteiligt. Das ging los mit Grand Prix oder Far Corporation, dann kamen etliche Co-Operationen mit Michael Schenker und zuletzt mit Black Swan. Und nach dem letztjährigen Überraschungserfolg mit Black Swan, ist McAuley, inzwischen mit 68 Jahren im besten Rentneralter, noch immer nicht „too old to rock’n’roll“, sondern wieder selbstbewusst auf Solopfaden unterwegs, jedoch nicht weniger eindrucksvoll und überzeugend. Mit „Standing On The Edge“ erscheint ein neues Solo-Album von Robin McAuley mit elf neuen Songs und vorwiegend Musikern aus Italien. Das neue Solo-Album wurde von Alessandro Del Vecchio produziert, der auch den Bass und das Keyboard einspielte. Dazu kamen noch Andrea Seveso (guitars) und Nicholas Papapicco (drums). Als Studiogäste waren noch der frühere Grand Prix-Kollege Phil Lanzon (inzwischen seit Jahren der Keyboarder Uriah Heep) auf “Like a Ghost” dabei, Howard Leese (Gitarrist bei Bad Company, ex-Heart) war bei “Supposed To Do Now” mit im Studio und Gitarrist Tommy Denander sogar bei zwei Songs, “Do You Remember” and “Chosen Few”. McAuley zeigt sich noch immer gut bei Stimme bei diesen Stücken. Als Anspieltipp einfach mal in „Thy will be done“, den Albumopener, oder „Do you remember“ reinhören, wer noch mehr braucht, der sollte dann die Ballade „Late December“ oder das härtere „Say Goodbye“ anhören. Natürlich ist das kein neuer Sound, vor allem an die Schenker-Alben mit McAuley-Beteiligung erinnert das doch sehr stark. Trotzdem ein gutes Hardrock-Album, mit Wurzeln eher im englischen Sound als bei den Amis. (Frontiers) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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