altemaelze

Quietly blowing it

His Golden Messenger

Das neue Album zelebriert abermals den countryfizierten halbakustischen Americana-Sound, den ich gerne late-at-night auflege wenn die Ohren nach ausführlichen Progrock-Ausflügen mal nach etwas Ruhigeren verlangen.

M.C. Taylor ist die kreative Kraft hinter Hiss Golden Messenger, der – vor „Quietly blowing it“ – bereits acht Alben veröffentlicht hat. Ok, in Germany etwas unter dem Radar, jedoch mit viel Kritikerlob in den Vereinigten Staaten. Geboren und aufgewachsen in Südkalifornien, wurde Michael Taylor von seinem musikalischen Vater inspiriert zur Gitarre zu greifen. Papa hatte zuvor bei den SETTLERS gespielt hatte, einer Popband, die einst für John Denver im Vorprogramm aufspielte. Seine ersten musikalischen Gehversuche machte er zusammen mit Scott Hirsch in der Hardcore-Punk-Band EX-IGNOTA, aber die Einflüsse der BEATLES, der BYRDS und BUFFALO SPRINGFIELD waren zu stark, als dass er sie ignorieren konnte. Er begann seine eigenen Songs zu schreiben, und zog in seinen späten Teenagerjahren nach San Francisco, wo er die Country-Rock-Band THE COURT AND THE SPARK gründete, die vier von der Kritik gefeierte Alben veröffentlichte bevor sie sich 2007 auflöste. Sein neues Album zelebriert abermals den countryfizierten halbakustischen Americana-Sound, den ich gerne late-at-night auflege wenn die Ohren nach ausführlichen Progrock-Ausflügen mal nach etwas Ruhigeren verlangen. Wer Namensvetter JAMES TAYLOR oder NEIL YOUNGS Harvest-Phase bzw. das Album „After the Goldrush“ schätzt, dürfte bei Michael Taylors Ohrenschmaus-Musik ebenfalls fündig werden. (Merge/Cargo) HuGe

******

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

Share on facebook
Share on twitter