altemaelze

Sparifankerl

Hunzgrippe

Ein Album in bayerischer Mundart, das vor musikalischem Abwechslungsreichtum nur so strotzt: Rock, Pop, Punk, Metal, Singer-Songwriter, Liedermacher, Rap-Parts, Reggae-Elemente.

Im Sommer 1994 lernten sich Roland Frank und Michael Schurr kennen, als Roland „Red“ Frank bei den bajuwarischen Skate-Punkern „Baken Beans“ einsteigt, wo Michael Schurr schon aktiv ist und bilden damit 2/5 der Band. Seitdem, nur von kurzen Pausen unterbrochen, musizieren und schreiben Roland und Michael zahlreiche Titel, die sie in Nachfolge-Bands der Anfang der 2000er verblichenen „Baken Beans“ live und auf Tonträger zum Besten geben (In A Million, Revolution Radio, Allstar Pussies). Im Sommer 2017 beschloss das Duo sich textlich umzuorientieren und erstmals Titel in Mundart zu kreieren. Musikalisch ist von Falco bis Metallica alles dabei, alles ist musikalisch grenzenlos. Als erste Single erscheint „Land hinter de Berg“ und wird gleich von mehreren Fluggesellschaften für ihre Boardprogramme gepickt (Lufthansa, Swiss Air, Austrian Airlines, Eurowings). Und jetzt im Frühjahr 2021 ist es soweit, nach vier Jahren intensiver Arbeit erblickt mit „Sparifankerl“ das erste Album das Licht der Welt. Ein Album in bayerischer Mundart, das vor musikalischem Abwechslungsreichtum nur so strotzt: Rock, Pop, Punk, Metal, Singer-Songwriter, Liedermacher, Rap-Parts, Reggae-Elemente. Alles dabei. Instrumentiert von E-Gitarre bis Cello. Textlich von düster bis manchmal heiter sind ebenso viele Emotionen eingebracht, mit Lyrics, die oftmals Spielraum für Interpretation liefern. Manchmal mutmachend, manchmal nachdenklich, traurig, melancholisch. Da gibt’s das schräge, episch-lange „O´ Wanna“ mit fast neun Minuten Spielzeit neben dem deutlich radiofreundlicheren „Forever Bläd“ oder „Seimois“, einer frischen Indie-Punk-Nummer in Mundart. Insgesamt acht Stücke sind auf dem Album enthalten, auf der limitierten Vinyl-Ausgabe gibt es noch zwei Songs mehr. „Sparifankerl“ ist die bajuwarische Achterbahnfahrt durch den Musikstilgemüsegarten. Melodien, mal laut, mal leise vorgetragen – passend zu den Soundpassagen, und die teils mächtigen Soundwände verstärkend. Eigentlich ganz untypisch Niederbayrisch, mal gewollt sperrig, mal sanft eingängig oder auch zerbrechlich traurig. Das ist Hunzgrippe! Ein Name, den man sich merken sollte. (Modern Noise) P.Ro

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