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Rampensau ohne Bühne (Hörbuch)

Michael Altinger

Südost Verlag, 1. Auflage 2021, 14,90 €

Seine Karriere als Kabarettist begann der diplomierte Sozialpädagoge vor beinahe drei Jahrzehnten bereits 1995. Seitdem steht Michael Altinger regelmäßig auf der Bühne – oft auch in Regensburg – und war immer gut versorgt mit ausreichend Applaus und Gelächter. Und da kommt jetzt ein Virus daher und macht ihm und seiner ganzen Zunft einen ordentlichen Strich durch die Rechnung, zwingt ihn Corona zur Zwangspause. Und die nutzt Michael Altinger zum Schreiben. Er beginnt eine Art Selbsttherapie und schreibt ein Tagebuch. Satirisch, verrückt und tapfer. Ihm hilft seine Gabe, das Ernste im richtigen Moment ins Lächerliche zu ziehen. Er macht neue Erfahrungen. Er macht sie nicht immer freiwillig. Als Ergebnis erschien letztes Jahr „Rampensau ohne Bühne“ als sein zweites Buch. Dieses schräge Zeitdokument mit 160 Seiten hat er jetzt überarbeitet zu einem Hörbuch. Dieses Hörbuch beschränkt allerdings sich nur auf den Zeitraum der ersten Corona-Welle von März bis Juni 2020. Danach dachte Michael Altinger nicht daran, dass es noch einmal schlimmer kommen könnte. In der zweiten Welle hätte ihm wahrscheinlich der Spaß und die Lust gefehlt, ein Buch zu schreiben. Man ist fast versucht zu sagen: „Mei, wisst ihr noch, der erste Lockdown, der war noch schön!“ In 18 Kapiteln hat er das Buch im Studio jetzt eingesprochen, darunter gibt’s, weil’s eben ein Hörbuch ist, auch vier Lieder, komponiert und gespielt von Andreas Rother. Das Hörbuch ist eine „Lesung für dahoam“ und wir können Altinger zuhören, wie er uns seinen Alltag in der Coronakrise beschreibt – satirisch und selbstkritisch, und herrlich verrückt. Los geht’s mit dem 27. März mit „mir reichts“ und das letzte Kapitel endet am 20. Juni mit drei Sequenzen. Und nach gut 80 Minuten wissen wir, was Altinger damals beschäftigt oder fast in den Wahnsinn treibt. (Südost Verlag)

 

 

 

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