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Where Do We Go From Here

Dumpstaphunk

Dieses Album stellt ohne Zweifel ein relevantes Statement dar, ist eine unverwechselbare Mischung aus echtem New Orleans Funk, Old School R&B und gitarrenlastigem modernem Rock.

Dumpstaphunk formierten sich 2003 spontan während des New Orleans Jazz & Heritage Festivals. In den letzten 17 Jahren hat sich diese Combo den Ruf einer hoch angesehenen New Orleans-Musikinstitution der nächsten Generation erspielt – die Art von Band, deren Live-Auftritte schon Legenden wie Carlos Santana, Bob Weir, George Clinton und Mitglieder von Phish auf den Plan gerufen haben. Neben den ursprünglichen Kernmitgliedern Tony Hall und Nick Daniels und den Neuzugängen Alex Wasily, Ryan Nyther und Schlagzeuger Devin Trusclair haben Ivan und Ian Neville (die Söhne von Aaron Neville bzw. Art “Poppa Funk” Neville) auf dem ikonischen NOLA-Erbe ihrer Familie aufgebaut und Dumpstaphunk in den herausragenden Funk-Fusion-Export New Orleans verwandelt. Den Groove der Neville/Meters-Familie zu modernisieren und neu zu beleben ist eine der treibenden Kräfte von Dumpstaphunk. „Where Do We Go From Here“ ist vielleicht der bisher beste Beweis für Dumpstaphunks Fähigkeit, ihre einzigartigen Crescent City-Wurzeln in Kombination mit den tieferen äußeren musikalischen und philosophischen Einflüssen, auf denen die Band basiert, zu stärken und zu transformieren. „Natürlich ist die Geschichte von New Orleans in uns verankert, aber wir schaffen es auch, all die anderen Sachen, die wir über die Jahre gehört haben, mit einzubeziehen”, sagt Ivan Neville. “Wir repräsentieren ein Erbe, aber wir interpretieren auch vieles davon neu.” Es ist das erste Album der Band seit sieben Jahren und zweifelsohne das stärkste und politischste ihrer Karriere. Zu den bereits veröffentlichten Singles gehören „Justice 2020“, das kürzlich von der New York Times als einer der besten Songs des Jahres 2020 bezeichnet wurde, und der nachdenkliche Titeltrack „Where Do We Go From Here“. Auch „United Nations Stomp“, ihre Interpretation von Buddy Miles’ 1973er Acid-getriebener Blues-Hymne, ist überzeugend. Special Guest Marcus King an der Lead Gitarre beschwört den Vintage-Geist von Jimi Hendrix und Cream herauf. Der Track, der von Beastie Boys Produzent Mario Caldato Jr. gemischt wurde, zementiert den Status von Dumpstaphunk als härteste Funk-Rock-Band des Landes. Auch Gitarrenlegende Waddy Wachtel (Keith Richards, Rolling Stones, Stevie Nicks) ist bei diesem Super-Jam zu hören. Mit „In Time“ haben sie noch eine weitere Coverversion eingespielt, diesmal von Sly & the Family Stone. Und der Rest des Longplayers kann sich genauso hören lassen. “Wir hoffen, dass die Leute die neuen Songs hören und zum Tanzen animiert werden und gleichzeitig aber auch zum Nachdenken angeregt werden”, sagt Ivan und spricht über die heikle Balance des neuen Albums zwischen thematischem Material und Dancefloor-Rockern. Das Arsenal der Band an klassischen und modernen Einflüssen ist auf den einzelnen elf Tracks wunderbar zu hören. Die Platte stellt ohne Zweifel ein relevantes Statement dar, ist eine unverwechselbare Mischung aus echtem New Orleans Funk, Old School R&B und gitarrenlastigem modernem Rock. (Mascot) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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