altemaelze

Kaiju Eats Cheeseburgers

Darrifourcq Hermia Ceccaldi

Freeform-Mathcore-Jazz, der ohne E-Gitarre auskommt. Anstrengender Stoff, der NICHT nervt!

Cello, Drums/Percussion, Zither, Tenor Saxophone – eine Besetzung, die neugierig macht. Wenn man dann noch weiß, dass Kaiju die Bezeichnung eines japanischen Filmgenres ist, in dem vornehmlich mutierte Monsterechsen eine zentrale Rolle spielen… dann ist man schon gespannt was die drei Franco-Belgier hier abliefern. Ja, Jazz ist dies wohl. Auch. Klingt free, ist aber komplett durchkonzipiert. The Devil Is In The Detail. Ausufernde Sax-Passagen, die durch teilweise effektgerät-verfremdetem Cello und präzisem Schlagzeug am Boden gehalten werden. Dann wieder fast ambiente Klangflächen, die aber nie in Beliebigkeit ausarten. Auch ohne Beats ist alles immer auf dem Punkt. Und nach ein paar Minuten atmet Drummer DARRIFOURQ tief durch und legt wieder los… Freeform-Mathcore-Jazz, der ohne E-Gitarre auskommt. Anstrengender Stoff, der NICHT nervt. Großartige Sache. (Full Rhizome) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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