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Hellbreaker

Motorjesus

Motorjesus spielen weiter ihren Mix aus traditionellen Heavy Metal & dreckigen Rock’n’Roll, kombiniert in ihrer eigenen speziellen High-Octane Mischung.

Drei  Jahre nach ihrem letzten regulären Studioalbum “Race to Resurrection” folgt mit „Hellbreaker“ der nächste Streich der fünf harten Jungs aus dem Rheinland, nicht gerechnet dabei das 2020 erschienene erste Livealbum „Live Ressurection“. Motorjesus spielen weiter ihren Mix aus traditionellen Heavy Metal & dreckigen Rock’n’Roll, kombiniert in ihrer eigenen speziellen High-Octane Mischung. Und man merkt den neuen Songs an, dass die Band seit Anfang der 2000er Jahre live sehr aktiv war und viele Touren mit Bands wie Motörhead, Anthrax, Mustasch, Der W, Prong und anderen gespielt hat. Die Band wirkt absolut eingespielt. Die Corona-Pandemie machte der Combo zwar einen Strich durch sämtliche Live-Aktivitäten, allerdings konzentrierten sie sich so auf ein neues siebtes Studioalbum, welches jetzt unter dem Namen “Hellbreaker” mit elf neuen Tracks erscheint. Gemischt wurde das Album erneut von Produzenten-Legende Dan Swanö. Motorjesus haben dieses Mal bewusst versucht, ein eher kompaktes, schnelles, explosives Album zu produzieren, das entgegen der sonstigen MJ-Traditon fast ohne Balladen (nur der letzte Track „The Outrun“ hat eine langsame Gangart) auskommt. Songs wie das bretternde “Car Wars”, “Battlezone” oder “Dead Rising” versprühen eine leicht punkige Rotzrock-Attitüde, während andere Songs wie der eingängige “Hellbreaker” oder der hymnische Judge-Dredd-Tribute-Song “Lawgiver” eher dem traditionellen Heavy Metal der 80er wie Judas Priest oder Iron Maiden verpflichtet sind. Aber auch alte Fans finden im Opener “Drive Through Fire”, in “Beyond the Grave” oder dem Groove-Kopfnicker “Firebreather” typische Motorjesus-Songs zwischen Hard Rock, Classic Rock, Stoner und anderen breitgefächerten  Rock-Einflüssen wieder. Hauptsache es kann laut mitgegrölt werden und die Fäuste gehen nach oben. Vor allem die Verpflichtung neuer Band-Mitglieder, allen voran Neu-Gitarrist Patrick Wassenberg, ergänzt den Sound um frische Ideen, brennende Soli und einige neue “Über-den-Tellerrand-Blicke” im Songwriting. Die Mönchengladbacher bleiben sich dennoch treu und sind bereit neuerstarkt loszulegen, um dieses neue Album auf die Straße zu bringen, getreu dem Motto „Let the motor run!“ (AFM Records) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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