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Return to Greendale

Neil Young & Crazy Horse

Eine Top-Empfehlung für Freunde handgemachter, grundehrlicher Rockmusik auf hohem soundtechnischen Niveau.

Nun kommt der nächste spannende-Teil der „Neil Young’s Performance Series“ (Nr. 16) und präsentiert ein Konzert von der historischen und einzigartigen Tournee im Jahr 2003, welche die Veröffentlichung des Neil-Young-&-Crazy-Horse-Albums „Greendale“ promotete. Aber nicht nur Young und seine geniale Band standen damals auf der Bühne, sondern auch Sänger und Schauspieler, um die Story aufzuführen, die Neil Young über die kleine Stadt Greendale geschrieben hat. „Bandit“ ist ein starker Song, der von einer niedrig gestimmten Akustik-Gitarre dominiert wird. Herrlich dabei, wie hier auch das frenetisch jubelnde Publikum authentisch eingefangen wurde. Eine dreckig-hitzig-heiße Mundharmonika eröffnet „Leave The Driving“. Die Art, wie er hier ein Gitarrensolo mit seiner mit ihm alt gewordenen Gibson-Les-Paul-E-Gitarre intoniert, ist schon ganz großes Kino. Großes Kino mit wenigen Tönen, die aber zu 100 Prozent am richtigen Ort sitzen. Das macht richtig Spaß beim Hören. Auch deswegen, weil der Original-Bühnensound so natürlich eingefangen wurde. Mit viel elektronischer Theatralik auf Gitarre und Mundharmonika wird „Sun Green“ eingeleitet. Youngs Stimme hat diese besondere Ausdrucksstärke, die tief in Heart And Soul geht. Sein Gitarrenspiel ist archaisch-wild und voller Dynamik. Man kann die Hitze der Röhren seines Verstärkers körperlich spüren. Das grafisch herrlich gestaltete Cover wertet das Ganze noch zusätzlich auf. Eine Top-Empfehlung für Freunde handgemachter, grundehrlicher Rockmusik auf hohem soundtechnischen Niveau. (Reprise) Wolfgang Bernreuther

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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