altemaelze

Denizen Tenant

Joe Williams

Produziert wurde das neue Album “Denizen Tenant” von Steve Lukather, der zeitgleich sein Solo-Album veröffentlicht und im Gegenzug auch von JW Unterstützung hatte.

13 Jahre sind vergangen seit Joe Williams ein Solo-Album veröffentlicht hat. Produziert wurde das Neue “Denizen Tenant” von Steve Lukather, der zeitgleich sein Solo-Album veröffentlicht und im Gegenzug auch von JW Unterstützung hatte. Wo Lukather´s Album rockig/jazzig klingt, schlägt Joe Williams eine ganz andere Richtung ein. Mit “Never saw you comin”, dem Opener, dachte sich Joe wohl, dass er mal einen sexy Song über den Tod schreibt – ein schönes, ja auch nachdenkliches Stück mit einer guten Portion Ironie. Der Song umschmeichelt den Hörer mit sphärischen Klängen, mehrstimmigen Chören und perfekt eingesetzten Keys und auf den Punkt eingesetzten Gitarren. Joe Williams ist ein großartiger Sänger, der genau weiß, wie er seine Stimme einzusetzen hat – was ihn auch zu einem Meister des Chorgesangs macht. Grundsätzlich lebt jedes Stück von wunderbar leichten und fließenden Melodien und Chören, als Anspieltipp empfehle ich auch “Liberty Man”. Williams bewegt sich eher im melodiösen Rock/Pop Bereich. Die doch sehr kitschige Version von Peter Gabriels “Don´t give up”, obwohl interessant interpretiert, hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Dasselbe gilt für “If i feel” von den Beatles. “No Lessons” ist ein absolutes Highlight auf dem Album. Wenn man sich “Never saw you comin´” anhört weiß man eigentlich, wo die Reise musikalisch auf  “Denizen Tenant” hingeht. Wunderschön, mir persönlich fehlt aber der letzte Kick. Alleine Williams Sangeskunst ist es auf jeden Fall wert reinzuhören. (Mascot) FuD

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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