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Floating Opera

Floating Opera

Trio aus Schwaben mit Album aus den 80ern! Jetzt als Re-Issue.

Das Unter-Label „Golden Core“ von Zyx-Musik hat sich mit A&R-Chef “Neudi” auf musikalische Ausgrabungen spezialisiert, vorwiegend auf Bands aus deutschen Landen aus den 80ern. Für 2021 stehen für dieses Frühjahr sechs „harte Rockthemen aus 1980 und 1981“ auf dem Programm, eines davon sind Floating Opera. Dieses Trio aus dem schwäbischen Raum spielte zwischen November 1980 und Februar 1981 im „Spygel“-Studio die sieben Tracks dieses Longplayers ein. Das Line-up im Studio bestand auf Andreas Ulbricht (Vocals, Percussion), Rolf Dietz (Gitarre), Peter Garattoni (Drums) und Wolfgang Langnau als Session-Bassisten. „Der harte, gitarrenorientierte Rock weist viele Soli auf und hat eine druckvolle Produktion. Auch ein paar obligatorische Balladen dürfen nicht fehlen (…)“, schrieb das Online Magazin ‚Cosmic Dreams At Play‘ etliche Jahre nach der Veröffentlichung. Damit lag man nicht falsch, aber es fehlen noch einige Zutaten. Auch ohne vertrackte, komplizierte Parts schwingt bei „Floating Opera“ noch der Prog der 70er mit, während man auf der anderen Seite heute von Proto-Metal sprechen würde. Heavy Metal-Fans werden u.a. beim Titelsong bemerken, dass die Vocals von Andreas Ulbricht stellenweise an J.D. Kimball von Omen erinnern. Das Wort Krautrock darf dann, wenn 1980 auch verspätet, ebenso fallen. Typisch für den Sound ist der Track „Fading Heroes“, der auch auf Youtube zu finden ist. Dieses rare und relativ unbekannte Album wird nun in remasterter Form erstmals auf CD und (leider verspätet) auf LP wiederveröffentlicht. Das Booklet ist leider nicht so umfangreich, wie man es von Golden Core Reissues gewöhnt ist, aber es enthält Liner Notes von Neudi. (Golden Core) P.Ro

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