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Jahresbestenliste 2020 – die besten Alben des Jahres!

Hier sind unsere Top5-Listen!

Wir wollten’s wieder wissen – welche Platten haben 2020 überzeugt, welche alten Helden haben weitere Glanzleistungen gezeigt, welche Newcomer unsere Aufmerksamkeit geweckt? Das ist sicher gar nicht so einfach für 2020 in diesem Corona-Jahr eine „top5“ der besten Alben des Jahres zu finden. Aber gefunden hat schließlich jeder was, denn zum Glück ist Musik noch immer Geschmackssache.

 

Dinge, die die Welt heuer eigentlich nicht braucht: Jahrescharts! Andererseits macht’s ja schon Spaß zu lesen, was anderen gefallen hat. Wir wollten’s deshalb wieder wissen – welche Platten haben 2020 überzeugt, welche alten Helden haben weitere Glanzleistungen gezeigt, welche Newcomer unsere Aufmerksamkeit geweckt? Das ist sicher gar nicht so einfach für 2020 in diesem Corona-Jahr eine „top5“ der besten Alben des Jahres zu finden. Aber gefunden hat schließlich jeder was, denn zum Glück ist Musik noch immer Geschmackssache. Hier sind unsere 20 Top5-Listen!

Norbert Mendel – Herausgeber von er-em-online, Host bei Ghost Town Radio
Hier meine Bestenliste für 2020 – und weil’s wegen covid-19 nur wenige Konzerte gab, sind diesmal einige Live-Alben dabei!

Nick Masons Saucerful of Secreds – Live At The Roundhouse

Roger Waters und Dave Gilmour haben ja schon lange PF-Klassiker in ihrer Live-Setlist, so ab der „Dark side of the moon“-Ära, doch jetzt nimmt sich Drummer Nick Mason den frühen Stücken an. Angefangen bei ‚Arnold Layne‘, einem Titel der im Stil einer Garagenband dargeboten wird, über ‚Vegetable Man‘ und die psychedelische Reise von ‚Interstellar Overdrive‘, bis hin zu entspannt-spacigen Tracks im Stil von ‚Atom Heart Mother‘ oder ‚Green is the Colour‘ – tolle Dokumentation des Konzerts aus dem Londoner Roundhouse.

Rolling Stones – Steel Wheels Live (Atlantic City 1989)

Die Stones haben wieder in ihrem Archiv gekramt und damit ein weiteres Highlight für ihre Fan veröffentlicht. Jagger & Co. präsentieren 2020 diesen bislang unveröffentlichten Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1989. Neben den Stones standen auch ein paar hochkarätige Gäste wie Eric Clapton oder Axl Rose mit auf der Bühne. Gemeinsam performten sie Hits, Klassiker und Songs vom damals aktuellen Album „Steel Wheels“.

Keith Richards & The X-Pensive Winos – „Live At The Hollywood Palladium”

Was die Stones können, das kann Keith Richards natürlich auch – deshalb gibt es jetzt dieses Konzert von 1988 als Re-Issue. Von 1988 bis 1993 waren die X-Pensive Winos die Band von Richards. 1991 veröffentlichten sie ihr erstes und einziges Livealbum „Live At The Hollywood Palladium“, das lange vergriffen war. Der Mitschnitt entstand am 15. Dezember 1988 im Rahmen der Talk-Is-Cheap-Tour im Hollywood Palladium in Los Angeles und ist jetzt wieder zu haben, in einer Deluxe-Edition.

Jimi Hendrix – Live in Maui

Ein absoluter Höhepunkt für alle Jimi-Hendrix-Fans: 2020 kommt „Live In Maui“ jetzt vollständig. Der Konzertmitschnitt entstand vor 50 Jahren, im Sommer 1970, nur kurz vor dem Tod der Rocklegende. Enthalten sind hier alle Songs, die bei den zwei Sets gespielt wurden, die für ein nie realisiertes Filmprojekt gedacht waren. Tolle Mischung aus Klassikern und damals neuem Material.

AC/DC – Power Up

Was soll man da sagen – AC/DC sind einfach AC/DC, auch wenn Malcolm nicht mehr dabei ist! Energie- und Riffgeladen wie immer!

Hubert Geue – er-em-online-Redaktion

Al Di Meola – Across the Universe
„Across The Universe“ ist eine Retrospektive von Di Meolas fast 50-jähriger Karriere, die durch seine virtuosen Arrangements der 14 Beatles-Songs zum Ausdruck gebracht wird. Das Album entführt auf eine Reise mit dem Ausnahmegitarristen, auf der er den zeitlosen Klassikern der genialen Fab Four wie »Yesterday«, »Here Comes The Sun« und »Hey Jude« neues Leben einhaucht. Eine der faszinierendsten Beatles-Revival-Scheiben überhaupt.

Hannah Aldridge – Live in Black and White Icons

Während ihre Studioaufnahmen komplette Rock-Bands und eindrucksvolle Kollaborationen enthalten, beschränkt sich dieses Live-Album auf das Herz der Musik – Hannahs in Lieder gegossenes Innenleben, ihre Ängste und ihre Gitarre. Weniger kann mitunter mehr sein. Ich bin keineswegs ein Fan – oft mies aufgenommener – Live-Alben, jedoch ist das Ergebnis beeindruckend. Ihre raue, bluesige Stimme zieht einen sofort in den Bann. Was für eine Schatztruhe mit ungeschliffenen klingenden Rohdiamanten!

Kelly Finnigan – A Joyful Sound

Wenig Musiker*innen können zeitgenössischen Old-School so authentisch darbieten. Der Charme der Platte begründet sich vorwiegend am – mitunter hohen und trotzdem nicht nervigen – beeindruckenden Gesang von Kelly Finnigan, der durchaus an Soulgrößen wie Marvin Gaye oder Curtis Mayfield & Co. anschließen kann, wenn er die warme Deep-Soul-Musik mit einigen psychedelischen Tupfern anreichert und für kompositorische Vielschichtigkeit sowie Abwechslung sorgt. Da fällt es zum Glück kaum auf, dass es textlich-inhaltlich doch oft um Weihnachten geht.

Tanquoray and Friends –  Analogue X Orange

Ultraschwarzer Soulblues aus dem Bayernland. Ein Longplayer ohne schwache Nummer. Die Gesangskünste der beiden Sänger würden glatt für zwei Bands reichen, black voices pur. Tolle Klangqualität und jede Menge “Feeling”. Selbst wenn man Oldschool-Soul bzw. -Blues schon ein wenig abgehört oder gar dicke hat, diese Band lässt keine Wünsche offen.

Klaus Adamaschek & Shiregreen – Deutsch-LAND-Reise: Niemandes Land … in niemandes Hand

Der deutsche Singer-Songwriter und ehemalige Lehrer Klaus Adamaschek mit seiner bis jetzt besten Scheibe. In einem weitgefächerten Liederzyklus setzt sich der Liedermacher Adamaschek poetisch und kritisch mit Deutschland auseinander (witzig: „Über die Wupper“) und bietet dabei mit seiner Band Shiregreen einen exzellenten Mix aus frischem Songwriter-Folk und kammermusikalischen Momenten. Damit knüpft Adamaschek an die große Tradition kritischer deutscher Liedermacher wie Franz-Josef Degenhardt bzw. Hannes Wader an.

Alois C. Braun – er-em-online-Redaktion, freier Journalist

Kayak – Live 2019

Traumhafter Mitschnitt der letztjährigen Tour. Ton Sherpenzeel hat erneut eine faszinierende Formation am Start und progrockt sich packend durch die letzten Dekaden der Kayak-Karriere. Das Konzert 2018 im Dortmunder Piano gehört zur Top 10 aller meiner Konzerte in den letzten 45 Jahren.

Kansas – Absence Of Presence

So geht Generationswechsel! Alle Titel wurde von den jungen Neuzugängen in der Band geschrieben (die Originalmitglieder Ehart und WIlliams haben lediglich produziert) und transportieren frisch und gekonnt alle Trademarks der Progrocker in klasse Songs.

Marla Glenn – Unexpected

Großartiges Album einer Ausnahmemusikerin, die sich leider immer wieder selbst im Weg stand, sonst wäre sie heute ein Weltstar.

Jefferson Starship – Mother Of The Sun

Wunderbare Poprocksongs mit allen Trademarks, die Jefferson Starship bekannt machten. Allem voran mit eingängigem Harmoniegesang. Unbekümmerte Frische macht das (sehr kurze) Album zum Tipp.

Deep Purple – Whoosh!

Es ist einfach klasse, wenn alte Säcke weder sich noch irgendjemanden sonst etwas beweisen müssen und auch nicht beweisen wollen. Einfach rocken und der Musik ihren Lauf lassen. Für Deep Purple ist es das dritte Superalbum in Folge.

Hans Jörg Herbst – er-em-online-Redaktion

Nevermore – Communic Hiding from the World

Nevermore sind zurück mit einer grandiosen Progressive meets Power meets Doom Metal Scheibe

Toehider – I like it

Verrückter Musiker mit Vision, leider nicht auf CD zu bekommen.

Sadler Vaden – Anybody out there

Tom Petty lebt.

Lords of Black – Alchemy of Soul

Besser kann man melodischen Metal kaum spielen. Singen sowieso nicht.

Vanden Plas –  The Ghost Experiment – Illumination

Besseren Progressive Metal gab es heuer nicht zu hören und Dream Theater müssen sich warm anziehen.

Special-Tipp: Sarah Straub – „Lichtspiel_aus? Wir geben LAUT“ (Livestream)

Zwar kein Album, sondern einfach weil es Sarah ist. Sie erfreut die Menschen hilft damit anderen Künstlern usw.

Jacqueline Floßmann – „classic rock“-Redaktion, DJane, GTR-Moderatorin

AC/DC – Power Up

Für mich haben AC/DC dieses verdammte Jahr mit ihrer neuen Platte gerettet. Nicht nur, weil ‚Power Up‘ wirklich solide geworden ist und seit drei Monaten durchgehend in meinem Player läuft, sondern auch, weil es mir ermöglichte, mit meinen Helden persönlich zu sprechen.

Snowy White – Something On Me

Auf Snowy White bin ich erst 2019 so wirklich aufmerksam geworden. Sofort habe ich mich schockverliebt in diesen virtuosen und doch ganz zurückhaltenden Blues-Virtuosen. Snowy, ich liebe dich.

Kadavar – The Isolation Tapes

So verträumt, so un-doomig, so ganz anders und doch voll und ganz Kadavar. Ein echter Treffer, dieses Pink-Floydeske Werk, der das Jahr 2020 in Form verträumter Klangcluster und sehnsuchtsvoller Gitarren vertont.

Lucifer – Lucifer III

Auf ihrem dritten Album haben Johanna Sadonis und ihr Angetrauter Nicke Andersson vollends zu absoluter Topform gefunden. Ein wundervolles Stück retrolastigen Okkult-Rocks mit Vintagesound und Ohrwurmpotential.

Blues Pills – Holy Moly!

Nach vielen Downs, großem Hin- und Her und einem einschneidenden Line-Up-Wechsel haben die Pills zu ihrer alten Stärke zurückgefunden und liefern mit “Holy Moly!” einen absoluten Volltreffer ab, der aus bluesigem Retro-Rock, Frauen-Empowerment und ernsten Themen wie Depression eine betörende Fusion bildet.

Andreas Hanauer – er-em-online-Redaktion, Musiker „Orginal Leberkas Duo“

Haken – Virus

Die z.Zt. coolste Prog-Metal Combo überzeugt auch mit dem aktuellen Werk mit einer souveränen, fett produzierten Mixtur aus Dream Theater, Gentle Giant, Gojira und Frank Zappa. Laut Fachpresse der Prog-Metal Release 2020. Zu Recht!

Steven Wilson –The Future Bites

Die Veröffentlichung wurde zwar Corona-bedingt auf Anfang 2021 verschoben, aber der neue Output vom ehemaligen Porcupine Tree Mastermind scheidet schon jetzt die Geister. Die Songs die jetzt schon durchs Netz geistern zeigen einen gewandelten Maestro – spacig, elegisch-poppig, mit viel Electronica und kaum Gitarren. Wird spannend!

Old Folks – Old Roads – New Ways

Die musikalischen Urgesteine Wolfgang Berger (Bass), Sepp Frank (Akkordeon und Gitarre) und „Yankee“ Meier (Gitarre) aus Regensburg liefern mit ihrer Debut CD eine traumhafte Folkscheibe mit Melodien und Satzgesang zum Reinknien. Die Eigenkompositionen haben internationales Format und verlangen nach Kerzenlicht und Rotwein. Kaufen!

Enslaved –Utgard

Utgard von Enslaved zeigt die Normannen wiederum von ihrer idiosynkratischsten Seite – es gibt kaum eine andere Band, die so klingt wie Enslaved und Musikstile jeglicher Couleur zwischen geradlinigem Rock, elegischem Drone und Death Metal so souverän zu einem stringenten Ganzen verrührt. Matten schütteln!

Sepultura – Quadra

Das Bewundernswerte an dieser 1984 (!) gegründeten brasilianischen Trash Metal Band ist ihre unbeirrte Attitüde, mit der sie uns auf jedem neuen Album förmlich anspringt. Da wird nicht wie beim Ex-Bandkollegen Max Cavalera (Soulfly) das immer gleiche Süppchen aufgekocht, sondern es werden alle Ecken des härtesten Metal-Universums gründlich ausgeleuchtet. Continuar amigos!

 

Nina Kulig – er-em-online-Redaktion

Yuri Honing Acoustic Quartet – Bluebeard

Es ist unglaublich interessant, wie das niederländische Quartett um Yuri Honing mit musikalischer Reduktion und der Dynamik spielt, um sehr intensive Momente und eine nachdenkliche, meditative Stimmung zu erzeugen, die irgendwie geheimnisvoll wirkt.

John Patrick Thomas und Pascal Schweren – Null Infinity

Eigentlich ist Null Infinity schon Ende 2019 erschienen, für mich war es aber ein Album, dass den Beginn des Jahres 2020 einläutete. Faszinierend an den drei darauf enthaltenden Kompositionen der zeitgenössischen Klassik ist besonders die Verwendung von sich wiederholenden Tonclustern, die eine meditative Atmosphäre erzeugen und die Unendlichkeit repräsentieren.

Lorenzo Vitolo – Changing Shapes

Das energiegeladene Debütalbum des Pianotrios um den Niederländer Lorenzo Vitolo glänzt einfach in jeder Hinsicht. Das ist Jazz, der schon vom ersten Stück an Fahrt aufnimmt und einfach wild und ungestüm klingt, das Dynamikspiel ist ausgezeichnet und Ideen werden ständig weiterentwickelt.

Deep Purple – Whoosh!

Als alter Deep Purple Fan war ich auf ihre neue Platte richtig gespannt, da mich auch die letzten Alben der vergangenen Jahre begeistert haben. Und so hat mich auch das kraftvolle ‚Whoosh!‘ schon beim ersten Hören überzeugt. Wohl auch deshalb, weil ich ihre neueren Platten und somit auch diese in eine neue Schaffensperiode von Deep Purple einordne und nicht mit ihren alten Stücken vergleiche.

Anne Mette Iversen Quartet +1 – Racing A Butterfly

In diesem Fall hat mich einfach der Entstehungshintergrund beeindruckt, der zu diesem tollen Ergebnis in Form eines Albums führte: Ein Jazz-Quartett hat den Versuch unternommen, den Flug eines lebhaften und verspielten Schmetterlings musikalisch umzusetzen!

Arthur Theisinger, Power Concerts Agentur

Thundermother – Heat Wave
Schwedischer Stadionrock, dies vier Donnermütter spielen die ACDC´s an die Wand.

Blues Pills – Holy Moly
Retro-Rock mit einer geilen Sängerin, mit einer Stimme à la Janis Joplin.

Flying Circus – 1968
Prog-/Hard Rock vom Feinsten und kommen auch noch aus Deutschland!

Orianthi – O
Die australische Gitarren-Göttin ist zurück und besser den je!

Outlaws – Dixie Highway
Southern Rock will never die!

Karlheinz Schmid – er-em-online-User

ACDC – Power Up

Nach Jahren endlich das neue Album, das über alle zwölf Songs hinweg überzeugt… und trotz aller Besetzungsgerüchte sind dann doch die altbewährten Musiker am Start.

Dool – Summerland

Düsterer Retro-Rock, welcher mit der herausragenden Stimme von Ryanne van Dorst hervorsticht… erinnert durchaus an die junge Patti Smith.

Deer Park Avenue – Conscious mess

Schweizer Schwestern Rock Duo, decken eine Bandbreite irgendwo zwischen Cranberries bis Jack White ab.

Runemaster – Wanderer

Starkes Epic Metal Album, für alle Pflicht, welche Candlemass (Nightfall Phase), Visigoth oder auch Atlantean Kodex zu ihren Lieblingsband´s zählen.

Fontaines D.C. – A hero´s death

Gradliniger melancholischer Post-Punk. Bereits die zweite Veröffentlichung nach dem schon sehr starken Debütalbum “Dogrel”.

 

Thomas Marschel – Musiker „Atomic“ und „Poploader“

Fontaines D.C. – A hero´s death

Für mich die Joy Division der Neuzeit. Düsterer Post-Punk der Extraklasse!

Courteeners – More.Again.Forever.

Auf der Insel füllen sie Stadien – Auf dem Festland kennen sie (noch) wenig. Das muss sich schnell ändern. Deutlich mehr als nur Indie-Rock. Extremely british!

DMA´s – The Glow

Das australische Brit-Pop Trio mit ihrer nächsten Platte, wieder voll mit Feuerwerk an Melodien, die an den Manchester Rave der frühen The Stone Roses und Primal Scream erinnern.

Doves – The Universal Want

Melancholische Hymnen voller Dramaturgie aus United Kingdom. Mein Tipp: Turn up the volume – close your eyes and drift away.

Tame Impala – The Slow Rush

Psychedelic Rock meets Electro – die australischen Indie-Heroes mit ihrem Meisterwerk das mich mit Hymnen wie “Lost In Yesterday” und “It Might Be Time” durch den ersten Lockdown gebracht hat.

Tom Mayr – DJ Tom Tiger (er hat gleich sechs!)

Róisín Murphy – Róisín Machine

I love dirty-groovy Disco. Darauf tanzen wir, wenn’s wieder losgeht.

DJ Hell – House music box

And I like House-Music. Eine Hommage an die Zeit, als Techno der neue Punk war.

Clara Luzia – 4+1

Seit Jahren meine Lieblingskünstlerin. Zuletzt mit vier Coversongs und einer Neukomposition. Stark.

Kruder&Dorfmeister – 1995

The rebirth of cool – Flashback in die 90er Jahre.

Nick Mason‘s Saucerful of secrets – Live at the Roundhouse

The „Heartbeat of Pink Floyd“ mit den frühen Stücken meiner All-Time-Lieblingsband.

Nick Cave – Idiot prayer

Ein wunderbares Lockdown-Projekt. Der Meister am Piano. Rock on!

 

Christian „therealpal“ Pallentin, er-em-online-Redaktion, Moderator bei Ghost Town Radio

Ali Shaheed Muhammad & Adrian Younge – Azymuth – Jazz Is Dead 4

Jeder Schuß dieses Labels ist ein Volltreffer – Jazz ist alles andere als tot, bei der hier präsentierten Bandbreite…

Anthony Mills – Drankin Songs Of The Midwest

If it ain’t Country, it ain’t music! If it doesn’t sound like Country, but actually is… it’s Anthony Mills!

Daily Thompson – Oumuamua

Stoner at it’s best – Take The Trip!

Flying Moon In Space – Flying Moon In Space

Krautrock plus Psychedelic plus Electronica – Musik zum gepflegten Abheben…

Graham Mushnik – Peeping Through The Porthole

R’n’B, Soul, Kraut, Afrobeat, Electronic, Exotica und Soul Jazz ergeben stimmungsvolle Soundtracks, deren dazugehörige Film im Kopf generiert wird. Großartig!

 

Matthias „Säm“ Wagner  – Popularmusikbeauftragte des Bezirks Oberpfalz

Róisín Murphy – Róisín Machine

Die beste Musik für die Küchendisco in Lockdown-Zeiten

Fontaines DC – A Hero’s Death

2019 mit dem Debütalbum auf Platz eins, jetzt gleich mit dem fulminanten Nachfolger wieder ganz weit vorne. Beste Indie-Band dieser Zeit.

Ela Minus – Acts of Rebellion

Den idealen Mittelweg zwischen Knalleffekt und Klangfläche geht Ela Minus mit ihrem modernen Techno-Pop.

The Strokes – The New Abnormal

Wer hätte gedacht, dass The Strokes 2020 noch einmal so ein großartiges Album machen? Hier stimmt jeder Song.

All diese Gewalt – Andere

Max Rieger von Die Nerven mit seinem zweiten Soloalbum. Dornig, laut und sphärisch

 

Oliver Alexander – Musikverleger

Ozzy Osbourne – Ordinary Man

Wenn man wenig erwartet, wird man oft positiv überrascht. Ozzy’s 2020er Album ist so ein Fall. Was stimmliche Unterstützung mit moderner Studiotechnik betrifft: sei‘s drum. Der Titeltrack im Duett mit Sir Elton John stellt das emotionale Highlight dar.

Roadwolf – Unchain the Wolf

Metal in Reinkultur, wie er reiner nicht sein kann. Die österreichische Band Roadwolf legt ein Debut vor, auf dem jeder Song ein Volltreffer ist. Das Album klingt wie ein Hybrid einer Judas Priest/Saxon-Best of, und bewahrt dabei dennoch erstaunliche Eigenständigkeit. Ein echtes Brett!

Brant Björk – s/t 2020

Die neue Brant Björk war sehnsüchtig herbeigesehnt und erfüllt auch die Erwartungen. Immer wenn der Wüstenrocker alle Instrumente selbst einspielt, erreicht er seine maximale Coolness. Wie (fast) immer: großartig!

Fred Schneider & The Superions  – Vertical Mind

Kein 2020er Album, aber 2020 entdeckt. Der B-52’s Frontmann mit einem Solo-Projekt: abgedrehter Synthie-Pop mit unglaublichen Songs wie „Konnichiwa“ und wunderbarem textlichen Nonsense in „Stampede at the Petting Zoo”. Muss man hören!

AC/DC – Power Up!

Und noch eine Comeback Überraschung, die sicher sehr häufig in den Jahres Best Ofs auftaucht. Es ist mehr als nur: „schön, dass es sie gibt“. Das neue AC/DC Album ist richtig amtlich und um Längen besser als der Vorgänger. Play it loud!

T.G. Copperfield – Musiker „3 Dayz Whizkey“, „Copperfield & The Electric Band“

Bruce Springsteen – Letter to you

Für mich immer ein Großereignis, wenn Bruce seine E-Street Band um sich schart. Alleine schon Max Weinberg an den Drums macht mich glücklich und außerdem enthält “Letter to you” mit “Ghosts” für mich die Single des Jahres. Die Geschichten, die der Boss hier zeichnet sind bewegend und ich finde mich dort einfach wieder. Musikalisch mit tollem Live Flari liefert Springsteen auch im fortgeschrittenem Alter noch relevante Alben ab und deswegen zurecht auf Nummer #1.

Gov´t Mule – Live at the Beacon Theatre/December 31, 2017

Kurz vor Ende dieses unglücklichen Jahres veröffentlichen Gov´t Mule zwei Konzerte aus ihren Archiven. Dieses hat es mir ganz besonders angetan. Mehr als 3(!) Stunden Musik von meiner Lieblings-Jamband um Warren Haynes mit Special Guest Jackie Greene und bisher nie gehörten Covers von Bob Dylan über T-Rex bis Neil Young. Oh wie vermisse ich die Konzerte dieser wahrlich beeindruckenden Liveband!

Tom Petty – Wildflowers and all the rest

Für mich war Wildflowers damals mein allererstes Tom Petty Album und deswegen liebe ich es grundsätzlich so sehr. Produziert von Rick Rubin und schon damals wusste man, es gab noch viele Songs, die nicht veröffentlicht wurden. Ein paar der Sachen tauchten später auf dem Soundtrack zu “She´s the one” auf, aber die ursprüngliche Petty-Vision eines Doppelalbums war schlussendlich auch aus Marketing-Gründen nicht realisierbar. Nun liegt also das Gesamtwerk vor und wurde für mich in 2020 die Platte, die ich mir am meisten auf Vinyl angehört habe. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier in die Schallplatte zu investieren.

Sophie Hunger – Halluzinationen

Sophie Hunger ist eine außergewöhnliche Musikerin, die sich in mehreren Sprachen ausdrückt und mit diesem Album ein Werk geschaffen hat, das vor allem durch den oft eigenwilligen krautrockigen Sound ganz besonders geworden ist. Stimmung, Melodien und Kompositionen ragen deutlich aus dem Einheitsbrei heraus und machten das Jahr 2020 für mich ein wenig erträglicher.

Colter Wall – Western Swing & Waltzes and other Punchy Songs

Wer den wahren Country hören möchte, der ist hier genau richtig. Der Kanadier Colter Wall klingt wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit und erzählt urige Geschichten von raubeinigen Cowboys als ob er selber dabei gewesen wäre. Grandios und klingt unwahrscheinlich toll auf Vinyl.

 

Peter Geiger – er-em-online-User, freier Journalist

Whitney – Candid

Julien Ehrlich und Max Kakacek, die sich als Duo „Whitney“ nennen, können wirklich machen, was sie wollen. Der Wiedererkennungswert, den sie den hier versammelten zehn Cover-Versionen stempelartig aufdrücken, ist eminent, wuchtig und ganz bestimmt einzigartig.

Katie Priutt – Expectations

Klingt, als wäre Stevie Nicks mitsamt der Fleetwood Mac’schen Songwritingkunst wiedererstanden, aus dem Altschnee der siebziger Jahre. Zu Herzen gehende Reminiszenz!

Tanquoray – Analogue x Orange

Mit Vintage-E-Pianos auf angenehmste Zimmertemperaturen temperierter Soul des in Amberg ansässigen Soultrios um Toby Mayerl. Mit viel Liebe zum Detail abgemischt. Und hörbar darum wissend, dass es keineswegs die Ökonomie ist, worauf’s ankommt. Sondern allein der Sound, Kunstkopf!

Geff Eisenhauer – 2019

Auf „2019“ vertreibt Superdrummer Geff Eisenhauer, mittlerweile zum Professor geadelt, inmitten der Pandemie die Geister seines glücklich überwundenen „annus horribilis“. Ein faszinierender Maulwurfsbau aus dunklen und mitunter bedrohlichen Klängen, dessen Faszination man sich kaum entziehen kann. Und aus dem auch nur schwer wieder herauszufinden ist.

Faces – Maybe I (über Spotify verfügbar)

Homegrown Neo-Soul aus Amberg, auf Mini-LP-Länge fein in Szene gesetzt von Tobey Schierl (ansonsten MC bei Grand Slam) und dem in seinem Heimstudio in Hahnbach Spitzenleistungen vollbringenden Ricardo Parra (Paradize Circus), mit einem extrem überzeugenden Titelsong.

Michael Albert Islinger – er-em-online-user, GTR-Moderator

Alex The Astronaut – The Theory of Absolutely Nothing

Viele Alben aus diesem Jahr sind raffinierter oder innovativer, doch der Indie-Pop der Australierin ist einfach unwiderstehlich.

Moses Sumney – græ

Auf der Suche nach Identität stülpt der sein Innerstes nach Außen und schafft dabei ein intimes Doppelalbum von überbordender musikalischer Größe.

Friends of Gas – Kein Wetter

Auch in der Deutschen Musiklandschaft gab es 2020 zahlreiche Höhepunkte und an der Spitze thront das sperrige wie inspirierte Album „Kein Wetter“.

Fontaines DC – A Hero’s Death

Auf das energiegeladene und ungestüme Debüt „Dogrel“ folgte das düstere und entschleunigte „A Hero’s Death“ – mein Soundtrack der Isolation.

Porridge Radio – Every Bad

Für mich ist dieses Quartett aus Brighton nicht nur der Newcomer des Jahres, sondern auch die stärkste Stimme im Indierock 2020 überhaupt – ein großes und vielschichtiges Debüt.

Andreas Detterbeck – Musiker “Detterbeck”

BAP – Alles fliesst

Ein schönes Album von Wolfgang Niedecken uns seiner Band, für mich das Beste seit den großen Erfolgen in den 80ern. Er hat es als Songwriter nach wie vor drauf, seine Stimme zieht sofort in den Bann. Schön, dass er nach wie vor politisch und gesellschaftlich Stellung bezieht. Hab sofort meine alten BAP Alben wieder hervorgekramt.

Bruce Springsteen – Letter to you

Wie ein Abend am Kaminfeuer bei einem guten Glas Whiskey. Ein würdiges Alterswerk mit wunderschönen Songs und der immer noch unverwechselbaren Stimme des Boss. Sehenswert ist auch das Making of Video.

The Petersens – Live Sessions Volume 2

Entdeckung 2020 – American Roots Music, in Perfektion von der Familie Petersen vorgetragen. Wunderschöner Sound, alles live mit einem klassischen Mikrofonsetup eingespielt. Auch wieder ein Album fürs Kaminfeuer.

Steve Lukather – Run to me

Bisher leider nur eine Single, das Album soll aber noch kommen. Toller Song, irgendwie ein Mix aus Toto und Beatles. Nicht weiter verwunderlich, schließlich ist Altmeister Ringo Star an den Drums zugange. Ein echter Ohrwurm.

LaBrassBanda – Danzn

Stefan Dettl mixt mittlerweile den Brassbanda-Sound mit dem Songwriting seines Soloprojektes „Dettl“. Das tut dem Bandsound gut, die Songs sind eingängiger geworden, haben schöne Hooks und deftig Power vom Gebläse. Macht Spaß!

Daniel Noyman – Musiker „Village Green Society“ und Host auf Ghost Town Radio

Als Host der “Local Scene” bleibt er bei seiner Auswahl in Regensburg und Umgebung.

Old Folks – Old Roads – New Ways

Hans “Yankee” Meier und Sepp Frank (früher bei Chambergrass) beweisen nicht nur wieder ihr Talent als Songwriter, sondern sie covern auch sehr erfolgreich Stücke von AC/DC bis zu Steppenwolf – eine Band, die absolut zur Creme de la Creme der Regensburger Szene zählt!

The Komets – Vibrancy

Eine sehr junge Formation, der mit ihrem Debüt-Album gleich ein großer Wurf gelungen ist!

Filistine – Lofe

Die Indie-Rocker von Filistine haben ein sehr abwechslungsreiches, melodiöses Gesamtkunstwerk herausgebracht, das ihnen schon viel Anerkennung über die Grenzen von Regensburg und der Oberpfalz hinaus eingebracht hat.

Ronja Künkler – Gartenparty

Das erste Album der Singer-/Songwriterin, die bereits den Jahressieg beim Mälze-Song-Slam und weitere Erfolge bei ähnlichen Veranstaltungen verbuchen kann, enthält viele eingängige Stücke, wobei besonders ihr Hit “Nicht die Bohne” hervorzuheben ist

Burden of Life – The Makeshift Conqueror

Alles andere als die Death Metal Abrissbirne – ein Geistesblitz, der hell leuchtet am Himmel der Metal-Szene!

Heinz Lehmann – Musiker „Johnny Firebird“, freier Journalist bei „Filter“ und „Kultur Journal“

Statt Kommentar gibt’s hier eine zweite Liste mit regionalen Bands!

Haim – Women in Music Pt. III

Kvelertak – Splid

Waxahatchee – Saint Cloud

Ferge X Fisherman – Blinded By The Neon

Fiona Apple – Fetch The Boltcutters

Beste regionale Alben 2020:

Umami – Transform

Erection – EP

Tribes – Paragon

Megasuri – EP

The Komets – Vibrancy

Daniela Fuchs – er-em-online-Redaktion, Sängerin bei Groove Machine, TotoX

Thundermother – Heat Waves

Kick Ass straight Rock n´Roll mit amtlich weiblicher Besetzung und tollen Songs – was will das Rock n´Roll-Herz noch mehr!

Kenny Wayne Shepherd Band – Straight to you live

Klasse Album, für mich einer der besten Blues Rock Bands die das Genre zu bieten hat.

Deep Purple – Whoosh

Die alten Herren haben es immer noch drauf und klingen auf “Woosh” frisch wie schon lange nicht mehr.

Allman Betts Band – Bless your heart

Mühelos tritt die Allman Betts Band in die sehr großen Fußstapfen der Väter und kann locker mithalten – Top Album!

Walter Trout – Ordinary Madness”

Ohne Frage einer der ganz großen Meister des Blues – kann man immer hören.

Jockl Peithner – Musiker, „Sacco & Mancetti

Chris Stapleton  – Starting over

Für alle „unplugged“ Terroristen in ihren Gesangskünstlerwohnzimmern.

Bruce Springsteen – Letter to you

Für ein Bad im Gitarrenatlantik

Patrick Droney – The wire. alternate version

Für die einsamen Seelen

Anderson Paak – Lock it up

Für die Eingesperrten

Yung Hurn – Shishabarrapper

Für die Experten und Wanderprediger

Hier ist die spotify-Liste mit den meist genannten Alben:

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