altemaelze

We will ride

Inglorious

Inglorious spielen auch auf ihrem vierten Longplayer old school Hardrock, geprägt von groovenden Rhythmen und eingängigen Gesangsmelodien. Tolle Scheibe!

Als diese Londoner Band 2014 mit ihrem selbstbetitelten Debut erschien, hinterließ die aufstrebende Combo um Shouter Nathan James bei Presse und Fans bleibenden Eindruck. Ihr von klassischen Vorbildern wie Deep Purple und Led Zeppelin inspirierter Sound kam vor allem „live on stage“ gut an. Der simpel „II“ benannte Nachfolger untermauerte die Ambitionen der Band, weiter in die Fußstapfen der alten britischen Rocklegenden treten zu können. 2019 erschien das etwas gezähmtere dritte Album „Ride To Nowhere“, vielleicht war das der Grund, dass Sänger Nathan James und Drummer Phil Beaver die Hardrocker neu aufstellten. Mit Danny De La Cruz (Guitar), Dan Stevens (Guitar), Rob Lindop (Keys) und Vinnie Colla (Bass) wurde im Frühjahr begonnen neue Songs einzuspielen. Aus dem Fünfer war damit ein Sechser geworden mit drei Gitarristen. Mitten im Covid-19-Lockdown in Cardiff schaffte es die Band mit Einhaltung von Abstandsregeln und hygienischen Bedingungen die elf Songs des Albums fertigzustellen. “I had a lot of time to think about what I wanted to write about on this album due to Covid-19 pushing the recording back twice. I chose to write about things that have inspired me in the last two years. Like everyone right now, I am consuming much more TV than usual, in the form of dark and sinister Netflix documentaries mostly. These have definitely inspired the stories this time around. Our Producer Romesh Dodangoda has really made this album sound unlike anything we have created before,“ meint Nathan James zum Album. Und man hört den Songs an, dass die Chemie in der neuformierten Badn stimmt, das zeigt sich gleich beim Opener „She won’t let you go“ mit einem satten Groove. Es fällt schwer einzelne Songs herauszuheben – wenn, dann „God of war“ oder „Do you like it“, das eine Liebeserklärung der Musiker an den Rock geworden ist. Inglorious spielen old school Hardrock, geprägt von groovenden Rhythmen und eingängigen Gesangsmelodien. Tolle Scheibe! (Frontiers) P.Ro

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