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Landslide Diary

Landslide Diary – gestartet von Mitgliedern so namhafter Bands wie The Prosecution, AntiPeewee, Corinore und Settle Down – legen damit ihr Debut vor!

Diese Allstar-Group aus Abensberg schwelgt auf ihren Debut-Partys nach, bei denen man am nächsten Morgen mit einem Filmriss und völlig dehydriert vor einer verkohlten Feuerstelle aufgewacht ist. Nostalgische Erinnerungen jederzeit willkommen, falls noch vorhanden und eben nicht deleted. Dabei hat das Unterfangen Landslide Diary – gestartet von Mitgliedern so namhafter Bands wie The Prosecution, AntiPeewee, Corinore und Settle Down – wenig mit dem Nachtrauern nach alten Zeiten zu tun: Die Beteiligten schlagen sich nach den Bandproben immer noch die Knie in den umliegenden Skateparks blutig und feiern meistens das Leben – auch wenn es viel zu schnell an einem vorbeizieht. Obwohl das Quartett seine Wurzeln definitiv im Punkt verortet, schreckt es keineswegs vor poppigen Momenten und starken Emotionen zurück. Das Songs-Schreiben erfolgt frei von Scheuklappen und ohne Vorgaben durch Szene oder Produzentn XY. Dennoch wäre es lt. Band-Info ohne den Support zahlreicher Freunde nicht möglich gewesen, dem Album die Authentizität zu verleihen, die man aus jedem einzelnen Riff hört. Und so wundert es nicht, dass es sich bei den Texten auch eher um ein Gespräch am Tresen als um ein Proseminar über Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins handelt. Manchmal reichen für ein paar kleine, aber erdrutschartige Momente der Klarheit auch die kleine Kneipe nebenan und eine Handvoll guter Freunde, die einen durchs Leben tragen. Oder eben so ein kleines, unaufgesetztes Meisterwerk, das einem ganz zufällig auf den Plattenteller kullert! Großartig! (Fond Of Life Records) H1

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

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