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Seiler und Speer

Kritik zum Konzert am 6. Dezember 2019 im "Airport" in Obertraubling

Es war der Tourabschluss ihrer 15-Städte-Reise durch Deutschland, als Seiler und Speer am 6. Dezember die Bühne der Eventhall im proppevollen, ausverkauften Airport in Obertraubling betraten, zusammen mit ihrer fünfköpfigen Band und verstärkt noch durch zwei Bläser. Mit “Bonnie und Clyde” und “Servas baba” eröffnete das Austria-Duo den Abend und sorgte vom Start weg für beste Laune unter den Konzertbesuchern für die nächsten 100 Minuten. Und natürlich gab’s dann noch gut eine Viertelstunde Zugabe drauf, und da war auch „Ham kummst“, ihr Überhit, dabei. Ansonsten war die Setlist eine gute Mischung aus den bisherigen drei Alben “Ham kummst”, “Und weida?” und “Für immer”. Die Band war gut drauf, genauso wie das Publikum, das sich auch als absolut textsicher erwies und bei vielen Songs mitmachte. Dieser Mundart-Austro-Rap, stilistisch zwischen Pop, Rock und Reggae eingebettet, kommt besonders „live on stage“ gut rüber. Mit ihrem zutiefst österreichischen Schmäh und diesem Mix aus bitterböser Romantik, Alltagskomik und Gassenhauern trafen und treffen sie genau den Geschmacksnerv ihrer Fans. Fazit – ein Konzert, das Spaß gemacht hat. Und wenn sie dann auch sangen „So jung kumma nimma zam!“, ist das zwar richtig, doch zu lange müssen die Fans nicht warten: Seiler und Speer kommen im Sommer 2021 wieder – verschoben von 2020 nach 21 – dann für ein Open-Air-Konzert auf dem VAZ-Gelände in Burglengenfeld am 22. August! (no.men)

Fotokredit: Ljubo Lukic

 

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