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Fünf Fragen an…Doug Aldrich

Alois C. Braun sprach mit dem Dead Daisies-Gitarristen.

Neues Album „Holy Ground“ erscheint im Januar 2021,
Die Band plante die 2020 ausgefallenen Konzerte im Februar 21 nachzuholen, in der derzeitigen Corona-Situation ist das nicht möglich. Die Tour ist inzwischen auf 2022 verschoben.

Für den ein oder anderen Fan mag es ein Schock gewesen sein, als Sänger John Corabi und Bassist Marco Mendoza 2019 die Erfolgsband The Dead Daisies verließen. Auf der Bühne waren sie bis dahin stets eine gigantische Rockmacht! Der Neuzugang, den die Band dann jedoch verkündete, war schlicht und ein einfach ein Kracher: Glenn Hughes übernahm Gesang (manchmal geteilt mit Drummer Deen Castronovo) und Bass. Jetzt liegt mit „Holy Ground“ das erste Album dieses Line-Ups vor – und es ist eine Bank, die The Dead Daisies weiter nach oben katapultiert. Frischer heftiger Rock, garniert mit Led-Zep-Riffs und Hughes’ grandioser Stimme – was für eine Mischung. Alois C. Braun sprach aus dem nebligen Regensburg mit Gitarrist Doug Aldrich, der im dem warmen Los Angeles gerade den späten Vormittag genoss.

Er-em-online: Wie ist es in der neuen Besetzung zu arbeiten, gibt es große Unterschiede?

Doug Aldrich: Die Stimmung in der Band ist großartig. Glenn hat viel Neues gebracht und wir lernen ständig voneinander. Was die instrumentale Besetzung betrifft, ist für mich kein großer Unterschied zu früher, als wir noch ein Quintett waren. Aber Glenn hat vorher noch nie mit zwei Gitarristen in der Band gearbeitet. Ich denke, für ihn wird es schon etwas anders sein.

Er-em-online: Warum haben Marco und John die Band verlassen?

Doug Aldrich: Über die letzten Jahre waren wir im Tour-Album-Tour-Rhythmus. Ende 2019 brauchte John dann eine Auszeit und nutzt diese, um erfolgreich Solo-Akustik-Shows zu spielen und dabei Geschichten zu erzählen. Und auch Marco wollte sich zu diesem Zeitpunkt einfach mehr auf seine Solokarriere konzentrieren.

Er-em-online: Ihr habt die Pre-Production ja so richtig oldschool-mäßig gemacht…

Doug Aldrich: Ja, wir waren mehrere Wochen in Südfrankreich zusammen und haben dort jeden Tag als Band zusammen gelebt und gearbeitet. Das war einfach toll, die Songs zusammen zu entwickeln.

Er-em-online: Wie bewertest Du die aktuelle Situation, was ist realistisch, wann werden wir euch live sehen?

Doug Aldrich: Auch wenn momentan die Liveszene gekillt wird, müssen wir einen Weg finden, durch diese Krise zu kommen. Ich bin optimistisch, dass wir irgendwann 2021 bei euch touren werden und die mehrmals verschobenen Konzerte endlich spielen können.

Er-em-online: Noch eine Frage zu deinen anderen Bands und Projekten. Wie sieht es mit Burning Rain und Revolution Saints aus – arbeitest Du da gegenwärtig an neuem Material?

Doug Aldrich: Beides sind Sideprojekte, die ich mag, wo aber derzeit nichts Neues ansteht. Momentan bin ich ausschließlich und absolut auf The Dead Daisies fokusiert.

Alois C. Braun
Fotokredit:A.C.Braun

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