altemaelze

Ritual Divination

Here Lies Man

Drei Alben hat diese Band bisher veröffentlicht, die sich aus Mitgliedern von Antibalas zusammensetzt und mit ihrem selbstbetitelten Album 2017 für Aufsehen sorgte. Schließlich ist ihr Sound schon etwas ungewöhnlich – der 70er Heavy Metal von Black Sabbath trifft auf Afrobeats mit Groove!

Drei Alben hat diese Band bisher veröffentlicht, die sich aus Mitgliedern von Antibalas zusammensetzt und mit ihrem selbstbetitelten Album 2017 für Aufsehen sorgte. Schließlich ist ihr Sound schon etwas ungewöhnlich – der 70er Heavy Metal von Black Sabbath trifft auf Afrobeats mit Groove! Die Band mit Basis in L.A. veröffentlichte 20018 den Nachfolger „You will know nothing“ und im August 2019 erschien der dritte Longplayer „No ground to walk upon“. Alle drei wurden von Vocalist/Gittarist Marcos Garcia und Drummer Geoff Mann (übrigens Sohn des Jazzmusikers Herbie Mann) zwischen den Tourneen ihrer Band in L.A. im Studio eingespielt. „Ritual Divination“ ist der erste Longplayer, der jetzt als 4-Mann-Band eingespielt wurde, mit Bassist JP Maramba und Keyboarder Doug Organ. Und der Stil ist gleichgeblieben, aber die Gitarren tönen heavier und der Sound ist mehr Blues-basiert. „Musically it’s an opening up more to traditional rock elements,” meint Marcos Garcia. “It’s always been our intention to explore. And, as we travelled deeper into this musical landscape, new features revealed themselves.” Für sie ist dieses Album wie der Soundtrack zu einem imaginären Film, jeder Song steht für eine Szene. „It’s an inward psychedelic journey, the album is the trip,” sagt Garcia. “The intention and purpose of the music is to create a sonic ritual to lift the veil of inner space and divine the true nature of reality.” Der Gitarrensound meidet hier den Einsatz der Fuzz-Pedale wie bei früheren Aufnahmen, angestrebt wird die Direktheit von reinem Verstärker-Overdrive. Die Band agiert auf den 15 Tracks hier als eingespielte Einheit, was dem Sound ein viel lebendigeres und dynamischeres Gefühl verleiht als früher. Dies zeigt sich sehr gut bei „I Told You (You Shall Die)“, die Kalifornier haben sich für ihr neues Werk mehr auf die Gitarre fokussiert. Catchy Riffs und lange Soli bestimmen den Song. “We’re very conscious of how the rhythms service the riffs,” erklärt Garcia dazu. “Tony Iommi’s innovation was to make the riff the organising principle of a song. We are taking that same approach but employing a different organising principle: For Iommi it was the blues, for us it comes directly from Africa.” Das Album erscheint am 22. Januar. Von dieser Heavy Rock-/Afrobeat-Band aus Los Angeles werden wir sicher noch mehr hören! (RidingEasy Records) P.Ro

*****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

Share on facebook
Share on twitter