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Post People

Heave Blood & Die

Heave Blood & Die sorgten zuletzt mit ihrem 2018er Album “Vol. II” für Aufsehen, ein dunkles, rohes und durch und durch winterfestes Album. Beeinflußt vom 70er Rock, Super heavy und mit „soul rotating riffs“, aber gleichzeitig auch mit mächtigen Hardcore-Einflüssen. Doch von diesen Stoner- und Doom-Einflüssen ist auf dem Nachfolger „Post People“ nur noch wenig zu hören.

Hinter den schneebedeckten Hügeln im Norden Norwegens liegt die Stadt Tromsø, mit knapp 80.000 Einwohnern immerhin die größte Stadt im Norden des Landes. Bekannt für das weit über Skandinavien hinaus bekannte internationale Butka-Festival und auch für ein recht aktive Rockszene: Pristine kommen aus Tromsø und eben auch Heave Blood & Die. Die sorgten zuletzt mit ihrem 2018er Album “Vol. II” für Aufsehen, ein dunkles, rohes und durch und durch winterfestes Album. Beeinflußt vom 70er Rock, Super heavy und mit „soul rotating riffs“, aber gleichzeitig auch mit mächtigen Hardcore-Einflüssen. Doch von diesen Stoner- und Doom-Einflüssen ist auf dem Nachfolger „Post People“ nur noch wenig zu hören. Die sechsköpfige Combo ist in den zwei Jahren zwischen der Veröffentlichung dieser Longplayer wesentlich vielseitiger und stilistisch offener geworden. Jetzt lassen sie sich eher unter Wave, Alternative oder Industrial einordnen. Es ist ein atmosphärisches, dunkles und psychedelisches Album geworden. Bands wie The Cure, Smashing Pumpkins oder Killing Joke standen musikalisch Pate bei den acht neuen Tracks. Am besten in „Radio Silence“ mal reinhören, das wurde als erster Vorgeschmack schon veröffentlicht – und war auch der erste Titel, der für das Album geschrieben wurde und nun die Richtung angibt. (Fysisk Format/Cargo) P.Ro

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